Iserlohn. Der Rat der Stadt Iserlohn hat mit äußerst knapper Mehrheit beschlossen, die Grundsteuer B sowie die Gewerbesteuer zu erhöhen. Auf die Bürgerinnen und Bürger kommen damit zusätzliche Belastungen zu.
Auf Hauseigentümer und Mieter in Iserlohn kommen höhere Belastungen zu: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Dienstag die Hebesätze für die Grundsteuer B erhöht. Auch die Gewerbesteuer wurde angehoben. Die Mehrheit war denkbar knapp: 32 Ratsmitglieder stimmten dafür, 31 waren dagegen.
Die Hebesätze steigen bei der Grundsteuer B von 707 auf 825 Prozent (bebaute Grundstücke) bzw. von 1110 auf 1400 Prozent (unbebaute Grundstücke), bei der Gewerbesteuer von 480 auf 494 Prozent – und damit weniger drastisch als von der Verwaltung vorgeschlagen. Die CDU hatte beantragt, dass die Steigerungen nur halb so hoch ausfallen sollten. Zum Vergleich: Auch in Menden war erst vor kurzem die Grundsteuer B angehoben worden. Die Hebesätze liegen dort nun bei 813 Prozent für bebaute Grundstücke und 1327 Prozent für unbebaute Flächen.
Keine Mehrheit fand in der Ratssitzung in Iserlohn der Haushaltsentwurf des Kämmerers. Welche Folgen das hat und wie die Diskussion um die Steuererhöhungen verlief, berichtet unser Partner-Portal IKZ-Online.de: Iserlohn steht ohne Haushalt da – was wird jetzt aus der Steuererhöhung?



