Iserlohn-Letmathe/Plettenberg. Im Lennetal bahnt sich eine Fusion an: Die Mendritzki-Gruppe mit Hauptsitz in Plettenberg und der Bandstahlspezialist Risse + Wilke in Letmathe wollen ihre Kaltwalzsparten zusammenführen und in eine gemeinsame Holding einbringen.
Über das Vorhaben haben Risse + Wilke am Montagnachmittag die Belegschaft am Standort am Stenglingser Weg in Letmathe informiert und anschließend eine Mitteilung veröffentlicht. Die Verhandlungen über die Fusion sollen demnach im Laufe des ersten Halbjahrs abgeschlossen werden; die Fusion soll dann rückwirkend zum 1. Januar gelten.
Von der Zusammenführung sind nur die Kaltwalzsparten beider Familienunternehmen betroffen. Die Jahreskapazität des neuen gemeinsamen Unternehmens liegt nach Angaben von Risse + Wilke dann bei 300.000 Tonnen. Alle Standorte sollen erhalten bleiben
Damit reagieren die beiden Unternehmen auf die Verwerfungen und die schwache Nachfrage in der Kaltwalzbranche.
Einen ausführlichen Bericht, auch mit einer Einschätzung der IG Metall, lesen Sie auf unserem Partnerportal IKZ-Online unter „Risse + Wilke planen Fusion mit Plettenberger Unternehmensgruppe“ . (CMz)



