Nachrodt-Wiblingwerde: Der Bahnübergang in Nachrodt-Einsal soll sicherer werden: Ab Freitag, 10. Juli, wird er deswegen umfassend umgebaut. Nach jahrelanger Planung soll damit eine als Unfallschwerpunkt eingestufte Gefahrenstelle entschärft werden.
In einer Presseinformation teilt der Märkische Kreis mit, dass der Bahnübergang im Ortsteil Einsal der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde im Zuge der Baumaßnahme um rund 17 Meter versetzt wird. Dadurch würden sich die Verkehrsführung und die Sichtverhältnisse deutlich verbessern. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Arbeiten bis zum 6. Oktober abgeschlossen sein.
Neue Ampeln und zusätzliche Schranken für die Fußgänger
Im Rahmen des Umbaus installiert die Deutsche Bahn InfraGO moderne Sicherungstechnik. Geplant sind eine neue Lichtzeichenanlage, Halbschranken für den Straßenverkehr sowie zusätzliche Schranken für den Fußweg. Vor allem Fußgänger – darunter viele Grundschulkinder – sollen den Bahnübergang künftig deutlich sicherer überqueren können. Zudem wird die Bushaltestelle etwa 100 Meter in Richtung Nachrodt verlegt.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen am Bahnübergang wird auch die Bushaltestelle rund 100 Meter Richtung Nachrodt verlegt. Foto: Ilka Kremer
Der Bahnübergang war bereits vor Jahren von der Unfallkommission des Märkischen Kreises als Unfallhäufungsstelle eingestuft worden. Dem jetzt beginnenden Umbau seien umfangreiche Planungen, Abstimmungen und Genehmigungsverfahren vorausgegangen, heißt es in der Presseinformation. An dem Gemeinschaftsprojekt arbeiten die DB InfraGO, die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, der Märkische Kreis, die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG), die Open Grid Europe GmbH (OGE) sowie die Polizei und Straßen.NRW zusammen. Bahnübergänge sind grundsätzlich eine gemeinsame Aufgabe von Bahn, Bund und den jeweiligen Eigentümern der Straßen, da sie Schienen und Straßen berühren.



