Menden-Lendringsen. In einer Sonderausstellung auf Gut Rödinghausen in Menden-Lendringsen dreht sich alles um Lego- und Modellbau. Am Wochenende können Familien die Modelle nun live erleben – und selbst ans Steuer.
Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Getüftelt, Gewerkelt, Gebaut“ auf Gut Rödinghausen laden die Museen der Stadt Menden zu einer besonderen Veranstaltung ein: Am Sonntag, 22. Februar, werden von 12 bis 17 Uhr im Kaminsaal von Gut Rödinghausen einige der Modelle live vorgeführt und näher vorgestellt. Zusätzlich können Kids auf einer kleinen Fahrstrecke selbst ans Lenkrad und ihre Fahrkünste testen. Der Lego-Erlebnistag richtet sich an Familien mit Kindern sowie alle Modellbaugeisterte und ist eine Veranstaltung der Online-Community doctor-brick.de in Kooperation mit dem Industriemuseum Gut Rödinghausen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Noch bis zum 12. April vermittelt die Ausstellung in zwei Teilbereichen, wie große Ideen im kleinen Format Gestalt annehmen: Eine Auswahl an selbstgebauten Lego-Modellen des Kooperationspartners doctor-brick.de zeigt eindrücklich, wie aus einer anfänglichen Idee, handwerklichem Können und geduldiger Präzision detailgetreue Modelle konstruiert werden, die eine Welt im Miniaturformat abbilden. In zwei eigens für die Ausstellung gedrehten Filmen kommt ein Teil der Online-Community selbst zu Wort und erzählt von ihrem persönlichen Weg zum Lego-Modellbau – vom anfänglichen Hobby bis zur professionellen Teilnahme an Modellbaumessen.
Daneben hat Clemens Kauke, Diplom-Ingenieur aus Menden, unter der Idee „On the way“ allerlei selbstgefertigte Modelle für die Ausstellung zusammengetragen, die einen Überblick über die Mobilität des Menschen von der Urzeit bis zur Gegenwart geben: Von einfachen Bewegungsabläufen des Urmenschen bis hin zu immer fortschrittlicheren Fortbewegungsmöglichkeiten des modernen Menschen reichen die über 20 Ausstellungsmodelle. Bereits in jungen Jahren hat Clemens Kauke zum Modellbau gefunden – angefangen mit dem Bau von Schiffsmodellen. In den letzten 20 Jahren sind so in etlichen Arbeitsstunden zahlreiche Modelle in Handarbeit entstanden, die, stets im Maßstab 1:10 und aus Linden- oder Eschenholz gefertigt, seine Liebe zum historischen Modellbau widerspiegeln.



