Altena/Nachrodt-Wiblingwerde. Mit mehr als 300 Tonnen Salz haben die Mitarbeitenden des Baubetriebshofes in diesem Winter bereits die Straßen in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde sicherer gemacht. Weitere Schneefälle sind angekündigt. „Wir sind voll einsatzfähig und motiviert“, sagt Straßenmeister Nico Koslowski im Gespräch mit LOKALSTIMME.
Der Winter hat die Region weiter fest im Griff – und der Winterdienst in Altena sowie in Nachrodt-Wiblingwerde ist auf die aktuellen und kommenden Wetterlagen gut eingestellt. Das bestätigt Nico Koslowski, Straßenmeister beim Baubetriebshof, der für die Burgstadt und die Doppelgemeinde zuständig ist.
Ab vier Uhr heute Morgen (7. Januar) hat Koslowski seine Erkennungstour gedreht. Er prüfte die Straßenlage und stellte fest, wo Handlungsbedarf bestand. Zwar ist kein neuer Schnee gefallen, dennoch sorgte Glätte auf den Straßen für zusätzliche Einsätze. „Die Strecken wurden erneut gestreut, und an einigen Stellen haben wir, dort wo es möglich war, vorhandene Schneeberge verschoben, um Platz für den angekündigten Neuschnee zu schaffen“, erklärt der Straßenmeister.
Für Neuschnee bestens gerüstet
Für die bevorstehende winterliche Wetterlage sieht sich der Bauhof bestens gerüstet. Rund 25 Mitarbeitende sind im Einsatz. Sie arbeiten mit kleinen und großen Traktoren, Handstreuern sowie klassischen Streu- und Räumfahrzeugen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß Koslowski, dass es gerade bei Tagesanbruch noch einmal besonders glatt werden kann – selbst dann, wenn zuvor bereits geräumt und gestreut wurde. Herausfordernd seien auch unterschiedliche Glättezustände, abhängig vom Untergrund: Betonwege, Pflasterflächen und asphaltierte Straßen reagieren jeweils anders auf Kälte und Feuchtigkeit.
Eine motivierte Mannschaft und Nachschub fürs Salzlager
Seine Kontrollfahrten in den frühen Morgenstunden sind daher ein entscheidender Bestandteil der Winterdienstarbeit. Sie dienen als Grundlage für alle weiteren Maßnahmen des Tages. Auch mit Blick auf den angekündigten Schneefall zeigt sich Koslowski zuversichtlich: „Jeder Mitarbeitende kennt seine Strecke und gibt sein Bestes, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Wir sind alle motiviert, das Beste aus uns herauszuholen“, betont er. Bereits jetzt hat der Winterdienst deutliche Spuren hinterlassen: Rund 300 Tonnen Streusalz wurden in dieser Saison schon auf die Straßen gebracht, das Salzlager musste zwischenzeitlich wieder aufgefüllt werden. Während des aktiven Schneefalls wird allerdings bewusst nicht gestreut. „Das macht keinen Sinn“, erklärt Koslowski. Erst wenn der Schnee aufgehört hat und die Straßen geräumt sind, kommt das Streusalz zum Einsatz.



