Altena. Eine Premiere verleiht dem Schützenfestauftakt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft Altena in diesem Jahr einen besonderen Glanz: Erstmals wird vor dem Großen Zapfenstreich am Donnerstag (4. Juni) auf dem Bungernplatz eine Serenade gespielt.
Über diese Neuerung freut sich insbesondere Dominik Gerland aus dem Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) sowie der Hauptkommission. Er hat sich mit großem Engagement und viel Akribie um die Verpflichtung der Kapellen für das Schützenfest gekümmert. Dass die Serenade, gespielt vom Musikverein „Blau-Weiss“ Lichtringhausen, nun erstmals Teil des Programms wird, ist für ihn etwas ganz Besonderes. „Die Serenade ist ein sehr festliches Element und wertet den Abend noch einmal auf“, betont Gerland. Er freue sich darüber, dass diese Idee umgesetzt werden konnte und Altena in den Genuss dieser besonderen musikalischen Einstimmung kommen.

So wie Gesellschaftsspieß Dirk Himmelmann 2023 die Schützen antreten ließ, so wird er es auch bei diesem Schützenfest einige Male zelebrieren. Archiv-Foto: Carsten Menzel
Das Schützenfest beginnt am Donnerstag um 18.15 Uhr mit dem Antreten sämtlicher Schützen in der Linscheidstraße mit Spitze an den Stadtwerken Altena. Von dort aus marschieren alle Kompanien über Linscheid- und Kleffstraße zum Kölschen Joe. Nach der dortigen Bierpause geht es schließlich über Friedhof-, Linscheid- und Lennestraße zum Bungernplatz.
„Schützen ohne Mütze sind nicht zugelassen“
Dort wird sich der Platz wieder mit hunderten Schützen mit grünen Mützen füllen. Vor dem Großen Zapfenstreich, den der Versetaler Musikzug und das Tambourcorps Dahle präsentieren, gibt der Musikverein „Blau-Weiss“ Lichtringhausen die Serenade zum Besten. Die FWG ist sich sicher, dass dieser Moment, den stillen Charakter der gesamten Zeremonie nochmal unterstreicht. Nach Abschluss des Großen Zapfenstreichs marschieren die Schützen traditionsgemäß zum Kommers ins Festzelt. Dort wird gefeiert – allerdings nur bis Mitternacht. Denn bereits am Freitagmorgen um 5 Uhr beginnt in allen Stadtteilen das traditionelle Wecken. Und dann sind die Schützen aufgefordert, pünktlich zur festgesetzten Ausmarschzeit mit Eichenzweig zu erscheinen. Und eines gilt dabei ohne Pardon: „Schützen ohne Mütze sind nicht zugelassen“.
Insgesamt ist das Altenaer Schützenfest musikalisch breit aufgestellt. Neben den bereits genannten Kapellen wirken die Musikvereine aus Heinsberg, Neuenrade, Langenholthausen und Sundern mit. Hinzu kommen die Spielmannszüge der Freiwilligen Feuerwehren aus Olpe und Selm, die Band „Flutes & Drums“ aus Essen, der Fanfarenzug Meinerzhagen, der Spielmannszug Sundwig sowie das Tambourcorps Weringhausen. Das Blasorchester Altena sorgt am Freitag und beim Senioren-Kaffeetrinken am Sonntag für die Zeltmusik.



