Altena-Rahmede. Die Polizei ermittelt, ob der Flächenbrand, der am Montag, 10. August, nahe der Höhenstraße (L 692) am Großendrescheid ausgebrochen ist, womöglich fahrlässig verursacht worden ist.
Die Feuerwehr war gegen 11.50 Uhr alarmiert worden: Im Bereich der Baustelle der neuen Hochspannungsleitung, die über die Drescheider Höhe Richtung Wiblingwerde führt, brannte es auf einer Freifläche.
„Gerade noch rechtzeitig“, so formulierte es Feuerwehrsprecher Philipp Selle, konnte die Feuerwehr das Feuer eingrenzen und unter Kontrolle bringen. Die Flammen drohten bereits ein Waldstück mit viel Unterholz und Altbäumen zu erreichen.
Stadtbrandinspektor Kai Spelsberg ließ vorsorglich Stadtalarm auslösen: Alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr wurden in den Einsatz gerufen; dabei besetzten die Löschgruppen Dahle und Evingsen die Feuerwache an der Bachstraße, um den Grundschutz in der Burgstadt sicherzustellen.
Um ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein: Sie füllte ihre Tanks an einem Hydranten nahe der Autobahn-Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord und fuhr mit den vollen Tanks zur Einsatzstelle und Retour.

Ein Landwirt half der Feuerwehr, und grub die Ränder des Fläche, auf der es brannte um und verhinderte damit eine Ausbreitung. Foto: Philipp Selle/Feuerwehr Altena
In der Summe brannte eine schmale, langgezogene Fläche von rund 2600 Quadratmetern. Das habe eine Berechnung aus einem Luftbild mit Hilfe einer Drohne ergeben, sagte Stadtbrandinspektor Kai Spelsberg.
Ausgebrochen ist das Feuer an einem der Strommasten. „Womöglich hat Funkenflug das Feuer ausgelöst“, teilte Polizeisprecher Lukas Borowski mit. Nach Informationen von LOKALSTIMME soll auf der Baustelle Metall geflext worden sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit Hilfe ihrer Drohne kontrollierte die Feuerwehr aus der Luft die Ausbreitung der Flammen und den Löscherfolg. Foto: Kai Spelsberg/Feuerwehr Altena



