Altena. “Es ist wichtig, dass wir auch in Altena jetzt aufstehen für Demokratie, für Freiheit, für Menschenrechte”, sagt Miriam Rönnecke. Sie ist die Initiatorin der Demonstration “Altena steht auf”, die am Samstag (3. Februar 2024) um 14 Uhr in Altena stattfindet.

Rönneckes Idee: Unter dem Motto “Altena steht auf” sollen möglichst viele Organisationen, Vereine, Verbände und Unternehmen zusammengebracht werden, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Altena gegen Faschismus, rechtsextremes Gedankengut und menschenverachtende Pläne zur Vertreibung von Menschen zu demonstrieren.


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Rönneckes Motivation: “Überall um uns herum wird seit Bekanntwerden der demokratiefeindlichen Pläne, die bei dem Geheimtreffens in Potsdam geschmiedet wurden, wird demonstriert. Und mir ist wichtig, dass auch wir in Altena aufstehen. Ich möchte einen Diskurs anregen, sich politisch zu engagieren, sich zu streiten und auszuhalten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind und sein dürfen. Ich trete ein für die Stärkung und Verteidigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung”, verdeutlicht die Mutter zweier Töchter im Alter von 13 und 15 Jahren. Die beiden Mädchen finden das Engagement ihrer Mutter “super”, denn man dürfe die drohende Gefahr nicht unterschätzen, meint Luisa (15). “Ich möchte nicht, dass sich die Geschichte wiederholt.”

Sichtbare Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Unternehmen

Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, hat Miriam Rönnecke alle Hebel in Bewegung gesetzt. Unterstützt wird sie von Katharine Trimpop. Und mittlerweile von mehr als 30 Vereinen, Verbänden und Unternehmen der Stadt. Sie alle zeigen sich mit ihrem Logo auf dem Plakat, das für die Demo gestaltet und gedruckt wurde. Rönnecke hat sie alle per E-Mail angeschrieben, ihre Mission verdeutlicht und darum gebeten, sich sichtbar dem Protest anzuschließen. Mit Erfolg.

Alle, die für Demokratie und gegen Rassismus aufstehen wollen, treffen sich am Samstag um 14 Uhr an der Stadtwerken Altena. Von dort geht der Protestzug über Linscheid- und Lenneuferstraße zum Bungernplatz. Dort findet die Kundgebung statt. Bürgermeister Uwe Kober und Katharine Trimpop haben zu diesem Zweck Reden vorbereitet.

Plakate, wie dieses hier, das am vergangenen Wochenende bei einer Demo in Solingen gezeigt wurde, dürfen mitgebracht werden, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. Foto: Thomas Fillinger

Die Demonstration ist ordnungsgemäß angemeldet und wird von Polizei und Ordnungsamt begleitet. Wie viele Menschen teilnehmen werden, kann nur geschätzt werden. “Vielleicht kommen 200, vielleicht aber auch 400”, meint Rönnecke. Sie weist auf jeden Fall darauf hin, dass Plakate, die an Holzstöcken befestigt sind, nicht länger sein dürfen als 1,50 Meter sein und keinen größeren Durchmesser als 2 Zentimeter haben dürfen.

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