Iserlohn. Es ist die Nachricht, auf die viele Iserlohner Schützen gewartet haben dürften. Das Schützenfest auf der Alexanderhöhe soll stattfinden. Das gab der IBSV soeben bekannt.

Der IBSV-Vereinsrat hat am Dienstagabend (22. Februar) getagt und nach durchaus kontroversen Diskussionen über die Art und Weise einer Durchführung des größten Volksfestes in der heimischen Region in pandemischen bzw. nachpandemischen Zeiten diskutiert. Die anschließende Abstimmung wurde einstimmig pro Schützenfest 2022 getroffen.


„Es wird ein Schützenfest der anderen Art“, heißt es in der Mitteilung. Der Startschuss für die Planung sei erfolgt und Feinabstimmungen werden öfter erforderlich sein, je nach Lage der offiziellen Bestimmungen von Stadt, Land und Bund, so der IBSV.

Der IBSV-Oberst Wolfgang Barabo verspricht ein Schützenfest auf der Alexanderhöhe, wie es 2019 zuletzt stattgefunden hat. Zeltwirt Otto Kühling wird das Festzelt in gewohnter Größe und Pracht aufbauen, freuen sich die Schützen. Auf dem eingezäunten Gelände, auf denen sich die Zugänge gut kontrollieren lassen, sollen die Pagodenzelte wieder illuminiert werden.

Allerdings müssen die Schützen auf eine Musikparade und eventuell einen Schützenumzug durch die Innenstadt von Iserlohn verzichten. Der IBSV hat nach vielen Vorgesprächen mit internationalen und heimischen Musikkapellen festgestellt, dass eine Musikparade und ein Schützenumzug mit ausreichend vielen guten Formationen aus technischen Gründen nicht möglich sei. „Hierzu ist teilweise die generelle Spielbereitschaft aufgrund fehlender Musiker und dadurch eingeschränkten Repertoire noch nicht gegeben“, heißt es.

Schützenumzug steht in den Sternen

„Ob generell ein dadurch dezimierter Schützenumzug durch die Stadt, mit in der Regel über 40.000 Zuschauern, aufgrund der dann bestehenden Bestimmungen stattfinden kann – und überhaupt sinnvoll ist, steht in den Sternen“

Der IBSV verspricht aber, das Unterhaltungsangebot auf der Alexanderhöhe bestmöglich auszuweiten, um die Einschränkungen anderorts zu kompensieren. „Wir freuen uns gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Heimatstadt auf ein (bereits sehnlichst erhofftes) Wiedersehen auf der Höhe“, so Oberst Wolfgang Barabo.

Zusammen mit den Partnern des IBSV und den Mitarbeitern der Stadt Iserlohn soll jetzt ein tragfähiges Fest- und Sicherheitskonzept für das Schützenfest vom 1. bis 4. Juli auf der Alexanderhöhe erstellt werden.

Titelfoto: Björn Braun/Lokalstimme-Archiv

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