Nachrodt-Wiblingwerde/Iserlohn. Einen spektakulären Alleinunfall hat ein junger Mann aus Iserlohn in der Nacht zu Samstag (10. April) auf der B 236 in Nachrodt verursacht.

Trotz Ausgangssperre war ein 26-jähriger Iserlohner auf der B 236 (Hagener Straße) in Richtung Altena unterwegs, als er gegen 2.30 Uhr vor der Löbbecke-Kurve in Nachrodt die Kontrolle über sein Auto verlor. Laut Polizei kam er mit seinem Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf den Gehweg; durch vermutlich zu starkes Gegenlenken fuhr der Wagen quer über beide Fahrbahnen und kam dann nach links von der Straße ab, geriet auch dort auf den Gehweg und prallte gegen einen Findling. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Felsklotz weggeschoben — dabei drehte sich das Auto aufs Dach.

Weil aus dem Autowrack Rauch aufstieg, eilten nicht nur Polizei und Rettungsdienst zum Unfallort; vorsorglich rückte auch die Freiwillige Feuerwehr aus. Zu löschen gab es allerdings nichts; die Feuerwehr sicherte dafür die Unfallstelle ab.

Der 26-jährige Unfallfahrer, der alleine im Auto saß, blieb nach Angaben der Polizei leicht verletzt; er musste eine Blutprobe abgeben. Nach ersten, vorläufigen Erkenntnissen geht die Polizei als Unfallursache von überhöhter Geschwindigkeit in Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum aus.

Die Findlinge vor dem Haus Nachrodt sind vor einigen Jahren von den Eigentümern des privaten Anwesens als Barriere aufgestellt worden, nachdem es immer wieder zu Unfällen ausgangs des Kurvenverlaufs der B 236 kam und die Unfallfahrzeuge die Holzpfosten vor dem Haus umfuhren oder bis vor das Gebäude schleuderten.

Nachdem das Auto gegen einen der Findlinge vor Haus Nachrodt geprallt war, landete es auf dem Dach. Foto: Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde
Nachdem das Auto gegen einen der Findlinge vor Haus Nachrodt geprallt war, landete es auf dem Dach. Foto: Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde

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