Iserlohn. In weiten Teilen von Iserlohn ist es um kurz nach Mitternacht (4. Januar) zu einem Stromausfall gekommen. Der Grund für den großflächigen Ausfall ist noch nicht bekannt.

Die Stromausfälle wurden aus den Ortsteilen Zentrum, Dröscheder Feld, Alexanderhöhe, Griesenbrauck, Iserlohner Heide, Kesbern und Wermingsen gemeldet. Mehrere tausend Haushalte sind offenbar betroffen.

Aufgrund der Stromausfälle ist die die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen, etwa wenn Brandmeldeanlagen unkontrolliert auslösen, alarmiert worden.

Die WarnApp Nina gab um 1.08 Uhr eine Warnmeldung heraus, in der es heißt, die Behörden seien informiert und Feuerwehr und Polizei seien, da Telefone nicht funktionieren, in Notfällen über ihre Standorte — also Polizeiwache und Feuerwehrgerätehäuser — zu erreichen und, dass das (Auto-)Radio eingeschaltet werden soll. Die Warnung über die App Nina wurde um 2.07 Uhr wieder aufgehoben.

Polizei fährt Streife in den dunklen Stadtteilen

Wie die Leitstelle der Polizei auf unsere Nachfrage mitteilte, seien alle verfügbaren Einsatzkräfte auf die Straße geschickt worden und sind in ihren Fahrzeugen in den vom Stromausfall betroffenen und daher in Dunkelheit liegenden Ortsteilen Streife gefahren. Für diese Aktion seien auch „Kräfte der Polizei aus umliegenden Städten”  hinzugezogen worden.

Die Störungsnummer der Stadtwerke Iserlohn ist überlastet. Der Grund für den Stromausfall ist noch nicht bekannt. Gegen 1 Uhr gab es die ersten Meldungen darüber, dass der Strom wieder funktioniert.

Aus unserer Leserschaft kam u. a. der Hinweis per Mail, dass offenbar auch Mobilfunkverbindungen und Internetempfang durch den Stromausfall betroffen waren: Handyverbindungen klappten nicht und SMS seien nicht übertragen worden.

Aus einem Altenheim meldete sich eine Mitarbeiterin über unserem Instagram-Account aus dem Nachtdienst: Das Licht ging aus, die Brandschutztüren fielen dort zu — wohl eine gruselige Atmosphäre, was die Betroffene mit „Horrornacht. Willkommen 2021” zusammenfasste. (BB/CMz)

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