Iserlohn. Das Corona-Virus hat gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft und somit auch auf die Kirche vor Ort im Pastoralverbund Letmathe (St. Kilian Letmathe, Mariae Himmelfahrt Oestrich und Herz Jesu Grüne). Aufgrund der steigenden Fallzahlen von Infektionen und Erkrankungen und wegen des dynamischen Geschehens hat der Krisenstab des Pastoralverbunds Letmathe am Freitag, (13. März) getagt und vorbeugende Maßnahmen geplant.

„Die Maßnahmen und die Empfehlungen des Erzbistums Paderborn, der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und der lokalen Gesundheitsbehörden setzen wir aus Fürsorge für die Mitchristen, insbesondere der Älteren und Kranken, wie folgt um“, teilt der Pastoralverbund mit:

  1. Zunächst finden bis einschließlich Freitag, 3. April 2020, keine öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen mehr statt.
  2. Die Kirchen bleiben zum persönlichen Gebet zu den üblichen Zeiten geöffnet. „Wir laden Sie ein, in Ihren Anliegen Opferkerzen zu entzünden.“
  3. Ab Mitte der kommenden Woche (KW 12) findet voraussichtlich eine Übertragung eines Gottesdienstes aus dem Kiliansdom werktags um 9 Uhr und sonntags um 11 Uhr statt. Die Gottesdienste sind nicht öffentlich. Der Internet-Link wird rechtzeitig auf der Homepage https://www.pv-letmathe.de veröffentlicht.
  4. Die Feier der Erstkommunion wird auf das Hochfest Fronleichnam, 11. Juni 2020, verlegt.
  5. Termine für Taufen bitten wir in Absprache mit den Seelsorgern und Pfarrbüros zu verschieben.
  6. Im Trauerfall erfolgt die Regelung individuell nach Absprache mit dem Bestatter.
  7. Die Pfarrheime sind für alle Veranstaltungen bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen, wie Fastenessen, Seniorenrunden, Handarbeitskreise und dergleichen, finden bis auf Weiteres nicht statt.
  8. Sitzungen von Pfarrgemeinderat, Kirchenvorständen und Gemeindeausschüssen finden bis auf Weiteres nicht statt.
  9. Die Pfarrbüros sind für persönliche Kontakte geschlossen. Bei Anliegen stehen die Pfarrbüros telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.
  10. In dringenden persönlichen Anliegen stehen die Seelsorger telefonisch zur Verfügung und nach Absprache für das Sakrament der Krankensalbung.

Der Krisenstab sei sich bewusst, dass es sich hier um weitreichende Entscheidungen handelt: „Die Mitglieder des Krisenstabs haben sich diese Entscheidungen nicht leicht gemacht, den Rat von Ärzten zur Beurteilung der Lage eingeholt und die Argumente sorgsam abgewogen“.

Die Gesundheit der Mitchristen und der Bevölkerung hat Vorrang.

Der Krisenstab beobachte das weitere Geschehen aufmerksam und beurteile die Lage jederzeit neu vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens.

„Bleiben wir miteinander im Gebet verbunden und bitten den allmächtigen Gott um einen guten Ausgang dieser krisenhaften Situation.“

Quelle: Pastoralverbund Letmathe

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