Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Hagen und der Polizei Hagen

Altena (ots) Am heutigen Tage hielten sich Nachbarn zu Besuch bei sieben syrischen Flüchtlingen in einem Wohngebäude in der Brandstraße auf, um die Asylsuchenden willkommen zu heißen. Die drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren sowie eine 15-jährige Jugendliche sind dort seit gestern in Wohnungen des Gebäudes untergebracht. In der Zeit zwischen 12.15 Uhr und 13.00 Uhr machte sich Rauchgeruch bemerkbar. Daher gingen die Nachbarn dem Rauchgeruch nach und stellten fest, dass der Dachboden des Gebäudes stark verqualmt war.

Der hinzugezogenen Feuerwehr gelang es, den Schwelbrand eines Dachbalkens zügig zu löschen. Durch die Rauchentwicklung wurde niemand verletzt. Die syrischen Flüchtlinge wurden vorsorglich an anderen Örtlichkeiten untergebracht. Die Brandursache ist bislang unklar. Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht sicher auszuschließen war, hat der Staatsschutz der Polizei Hagen die Ermittlungen übernommen.

UPDATE 20.30 Uhr:
Am Samstagabend erreichte LOKALSTIMME.DE den allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Stefan Kemper am Telefon.
„Die Stadt Altena ist erstmal froh das keine Personen zu Schaden gekommen sind. Das Hilfsnetzwerk von Feuerwehr, DRK und Stellwerk Altena hat in dieser Situation gut funktioniert. Die syrischen Familie wurde anderweitig in der Stadt untergebracht,” so Kemper in einer ersten Stellungnahme.

Beeindruckt zeigte sich Kemper auch von der Nachbarschaftshilfe vor Ort. Nachbarn hatten die Flüchtlinge sofort auf Ihre Terrasse eingeladen und sie so von den Geschehnissen an ihrem neuen Zuhause fern gehalten. Im Gespräch mit LOKALSTIMME.DE zeigten sich diese sehr erfreut und dankbar über die Hilfe.

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