Iserlohn (ots) — „Ohne Spesen nichts gewesen”, so klingt das Resümee aus der Sicht eines 37- jährigen Iserlohners, der sich seit Herbst 2014 im Marihuana Anbau versuchte. Die erste Ernte einer kleineren Indoorplantage im Kellerraum eines Wohn-/Geschäftshauses in der Iserlohner Innenstadt fiel einem Schädlingsbefall zum Opfer und deshalb sollte es jetzt besser funktionieren. In der Hoffnung, erstmals Gewinn zu erwirtschaften, wurde ein vierstelliger Betrag für einen professionellen Ausbau mit entsprechender Erweiterung investiert.

Die Iserlohner Rauschgiftfahnder, die das Objekt allerdings bereits im Visier hatten, überraschten den „Gärtner” am Freitag in seinen Räumen und sorgten für ein Ende aller Gewinnberechnungen. Rund 250 Pflanzen, von denen ein Großteil „Erntereif” war, wurden sichergestellt und werden nach Untersuchung behördlich vernichtet. Die technischen Einrichtungen wurden abgebaut und den 37 Jährigen erwartet ein entsprechendes Ermittlungsverfahren.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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