Märkischer Kreis. In welchen Dörfern und Ortsteilen leben die reichsten Menschen im Märkischen Kreis? Und wo muss jeder Cent zweimal umgedreht werden? Eine neue Karte gibt so kleinteilig wie nie Einblicke in die Einkommensverteilung.
Die Einkünfte der Steuerpflichtigen im Märkischen Kreis unterscheiden sich deutlich in Abhängigkeit von der Lage des Wohnorts. Das zeigt eine kleinräumige Karte zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021, die IT NRW als Statistisches Landesamt nun veröffentlicht hat. Damit können erstmals auch innerhalb der einzelnen Städte und Gemeinden Aussagen darüber getroffen werden, wo die besonders reichen Menschen im MK leben.
Besonders hoch sind die Einkünfte im Mittel demnach im Iserlohner Norden, vor allem in Drüpplingsen, in Hemer-Deilinghofen und in Balve-Garbeck. In Nachrodt-Wiblingwerde werden in erster Linie in und um Veserde besonders hohe Einkünfte ausgewiesen. In Altena leben die Menschen mit den höchsten Einkünften indes vor allem am Nettenscheid, wenngleich der Median nicht an die Höchstwerte aus den umliegenden Städten und Gemeinden heranreicht.
Auf der anderen Seite scheinen die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenaer Lennetals, der östlichen Innenstädte von Iserlohn und Menden sowie der Balver Ortsteile Volkringhausen und Beckum eher jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen.
Die Daten über die regionale Einkommenssituation sind öffentlich einsehbar: Hier klicken zur Karte mit Adresssuche.
Die Einkommensverteilung in Iserlohn und seinen Stadtteilen hat unser Partner-Portal IKZ-online.de genauer unter die Lupe genommen: Neue Karte zeigt, wo in Iserlohn Arm und Reich leben.



