Märkischer Kreis. Die Polizei geht weiter streng gegen Raser vor. Am Donnerstag gab es vier Kontrollen in Menden, Iserlohn und Altena. Ein Autofahrer muss nun erst einmal zu Fuß gehen.
Auch am Donnerstag führte die Polizei im Märkischen Kreis wieder Geschwindigkeitsmessungen durch. An vier Kontrollstellen überprüften die Beamten laut Bericht insgesamt 747 Fahrzeuge.
Den Auftakt bildete eine Messung am Oesberner Weg in Menden. Zwischen 8.15 Uhr und 11.15 Uhr passierten 227 Fahrzeuge die Stelle. 18 Fahrer zahlten ein Verwarngeld, gegen acht weitere wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Ein Auto aus dem Hochsauerlandkreis wurde bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h gemessen.
Am Mittag verlagerte die Polizei die Kontrolle an die Lösseler Straße in Iserlohn. In der dortigen 30er-Zone hielten sich vier von 130 Fahrern nicht an das Tempolimit. Der Spitzenreiter wurde mit 47 km/h registriert.
Am Nachmittag folgte eine Kontrolle an der Lenneuferstraße in Altena. Von 202 gemessenen Fahrzeugen waren fünf zu schnell unterwegs. Bei erlaubten 30 km/h betrug der höchste Messwert 44 km/h.
Den Abschluss bildete eine Messstelle an der Ihmerter Straße in Altena-Evingsen. Hier stellten die Beamten bei 188 Messungen 18 Verwarngelder und acht Anzeigen fest. Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis wurde innerhalb geschlossener Ortschaft mit 65 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen. Ihn erwartet neben einem Bußgeld ein Fahrverbot.
Die Polizei kündigt an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen.



