Iserlohn. Ein Mann aus Iserlohn fühlte sich von „Klingelmännchen“ so gestört, dass er ein privates Fahndungsplakat mit Fotos mehrerer Kinder aufhing. Eltern haben die Polizei eingeschaltet.
Ein kurioser Fall aus Iserlohn beschäftigt Polizei und Justiz: Ein 56-Jähriger hat nach einem Klingelmännchen-Streich ein privates Fahndungsplakat mit Fotos von Kindern erstellt und öffentlich aufgehängt. Der Vorwurf gegen den Mann lautet nun Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz, da die Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen veröffentlicht wurden.
Das Plakat zeigte mehrere Kinder – überwiegend Schüler der Grundschule Nußberg – und enthielt einen „Fahndungsaufruf“ samt Belohnung. Entdeckt wurde es nahe eines Spielplatzes, als ein betroffenes Kind sich selbst darauf erkannte. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Urheber schnell ermitteln und leitete ein Strafverfahren ein.
Wie die Polizei auf die private Fahndung reagiert hat, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Mann aus Iserlohn ruft Kinder nach „Klingelmännchen“ zur Fahndung aus.



