Menden. Die Feuerwehr Menden musste am Mittwoch, 1. April, in den Stadtteil Lendringsen ausrücken. Im Erdgeschoss eines Einfamilienhaus in der Straße „Am Örtchen“ war ein Feuer ausgebrochen.
Als die Einsatzkräfte um kurz nach 10 Uhr in den Stadtteil Lendringsen ausrückten, war die Rauchentwicklung aus dem Gebäude bereits sichtbar. Ein Hund, der sich zu dem Zeitpunkt noch im Haus aufhielt, konnte durch den Bewohner ins Freie gerettet werden.
Um Hitze und Rauch schnell zu reduzieren, führten die Einsatzkräfte der Feuerwache Menden zunächst einen sogenannten Fensterimpuls durch. Im Anschluss begann ein Atemschutztrupp mit der Brandbekämpfung im Inneren des Hauses. Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Der Brand hat deutliche Spuren hinterlassen. Foto: Feuerwehr Menden
Parallel wurde ein Lüfter eingesetzt, um das Gebäude gezielt zu entrauchen und die Sicht- sowie Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte zu verbessern. Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht und nach etwa einer Stunde vollständig gelöscht werden.
Nach den Löscharbeiten kontrollierten die Kräfte das Gebäude mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Verletzt wurde niemand – auch der gerettete Hund blieb unversehrt.
Wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage bestätigt, wurde der Brandort zunächst beschlagnahmt und die Kriminalpolizei hatte Ermittlungen aufgenommen. Am Nachmittag wurde das Gebäude, das als unbewohnbar gilt, von der Staatsanwaltschaft wieder freigegeben.



