Altena. Neuer Eigentümer, klare Perspektive: Die Altenaer Baugesellschaft hat den Kindergarten am Knerling übernommen und somit die Weichen für den weiteren Betrieb gestellt.
Beim Kindergarten an der Elsa-Brandström-Straße am Knerling in Altena hat sich im Hintergrund einiges getan: Die Altenaer Baugesellschaft (ABG) hat das Gebäude übernommen. Möglich wurde das, weil ein alter Erbbaurechtsvertrag mit der Evangelischen Kirchengemeinde Altena ausgelaufen und nicht verlängert worden ist. „Uns war es in erster Linie wichtig, eine Lösung zu finden, damit der Kindergarten bestehen bleibt“, sagt Vorstand Matthias Rentrop im Gespräch mit LOKALSTIMME. Viele Familien seien auf die Betreuungsplätze angewiesen – gerade im Umfeld des Stadteils Knerling.
„Angenehme Zusammenarbeit“
Nach einer gemeinsamen Bewertung wurde die Evangelische Trinitatis Kirchengemeinde Mark als Rechtsnachfolgerin entschädigt. Gleichzeitig hat die ABG mit dem Trägerverbund für Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Iserlohn einen langfristigen Mietvertrag geschlossen. „Wir gehen davon aus, hier den Fortbestand einer in Altena äußerst positiv angesehenen Einrichtung zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Carsten Schmidt war von Anfang an sehr angenehm“ erklärt Rentrop.

Glücklich und zufrieden mit der Vertragsunterzeichnung sind (v.l.) Carsten Schmidt, Geschäftsführer Trägerverbund), Lara Betzinger (Leiterin Kindergarten) und Matthias Rentrop (Vorstand ABG). Foto: Dominik Seeling
Auch im Team der Kindertageseinrichtung sorgt die Einigung für Erleichterung. Leiterin Lara Betzinger ist sehr froh, dass es weitergeht – wenn auch unter neuen Rahmenbedingungen.
Erste Instandhaltungsmaßnahmen sind bereits geplant. „Zunächst bekommt die Fassade einen neuen Anstrich“, so Rentrop. Bei allen Renovierungsarbeiten an und im Gebäude gilt es, sowohl die Anforderungen an eine Kita als auch den Denkmalschutz unter einen Hut zu bringen. Erfahrungen damit hat die ABG am Knerling bereits gesammelt – gegenüber der Kindertageseinrichtung gibt es seit mehr als zwei Jahren die Großtagespflege „Die kleinen Klapperstörche“. Die Baugesellschaft hatte zuvor die Räumlichkeiten den Erfordernissen einer Großtagespflege – etwa in Bezug auf den Brandschutz – angepasst.



