Iserlohn. Die Stadt Iserlohn hat weiter keinen Haushalt für 2026. Damit können auch die angedachten Zuschüsse für das „Is‘ Kult“-Festival nicht fließen. Warum das dreitägige Innenstadt-Event nun trotzdem stattfinden kann.
Das Iserlohner Open-Air-Festival „Is‘ Kult“ steht wegen des weiter ausstehenden Haushalts 2026 auf der Kippe. Im Rathaus ist offen, ob und wann Politik und Verwaltung einen genehmigungsfähigen Etat beschließen. Ein Ratsbeschluss gilt frühestens Ende April als realistisch – für das Festival Mitte Juni wäre das aus Sicht des Kulturreferats deutlich zu spät.
Deshalb plant das Team um Kulturreferent Matthias Quaschnik und Organisator Jan Zimmer die Veranstaltung erstmals ohne städtische Zuschüsse. Künstler, Techniker und Bühnenbauer sollen in diesem Jahr auf Gagen und Löhne verzichten. „Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten“, sagt Zimmer über die bisher durchweg positive Resonanz. Für Iserlohn ist das auch ein Zeichen: Die Kulturszene will in schwierigen Zeiten zusammenstehen und ein Signal an das Rathaus senden.
Wie mit den unvermeidlichen Kosten für Gema, Sicherheit, Werbung und Co. umgegangen werden soll und welche Auswirkungen der nicht beschlossene Haushalt auf andere Veranstaltungen in Iserlohn hat, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Haushalt hin, Haushalt her – „Is‘ Kult“ findet statt.



