Iserlohn/Märkischer Kreis. Der finanzielle Druck auf die Kommunen im Märkischen Kreis wächst weiter. Da die Kreisumlage offenbar deutlicher steigt als erwartet, stehen Städte wie Iserlohn vor riesigen Problemen.
Die Finanzplanung der Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis wird noch schwieriger. Denn die Kreisumlage, die die Kommunen zur Finanzierung des Kreises zahlen, steigt offenbar noch deutlicher als bisher bereits angenommen. Allein die Stadt Iserlohn rechnet mit einem Mehraufwand in Höhe von mehreren Millionen Euro. Das gab Bürgermeister Michael Joithe am Donnerstag in der Sitzung des Kulturausschusses bekannt.
Wie hoch die Belastung genau ausfallen wird, sei noch unklar. Für Iserlohn bedeute dies aber, dass der vorgesehene Haushalt für 2026, der im Stadtrat im Februar keine Mehrheit gefunden hatte, sowie das Haushaltssicherungskonzept (HSK) nun unter ganz anderen, schwierigen Vorzeichen noch einmal angepasst werden müssen. Andernfalls wäre zumindest das HSK nicht mehr genehmigungsfähig, warnte Kämmerer Michael Wojtek.
Welche Auswirkungen die weitere Verschärfung der finanziellen Situation in Iserlohn für Vereine und Kulturtreibende haben dürfte, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Noch mehr Millionen an den Kreis – Iserlohner Haushalt rückt in weite Ferne.


