Altena. Alle, die über die Linscheidbrücke gehen und fahren müssen sich ab Montag, 16. Februar, auf Einschränkungen im Bereich der Linscheidbrücke einstellen. Wie die Stadt Altena mitteilt, müssen die Gehwegflächen sowie der Fahrbahnübergang der Brücke saniert werden.
Die Maßnahme ist in zwei Bauabschnitte unterteilt, teilt Stadtsprecher Hanno Grundmannmit. Zunächst wird auf der südlichen Seite der Brücke gearbeitet – im Bereich zwischen dem Kreisverkehr Bahnhofstraße/Hagener Straße und dem Ende der Linscheidbrücke stadteinwärts. Im Anschluss folgt der zweite Bauabschnitt auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite.
Baustellenampel auf halber Brückenhöhe
Ein Großteil der Arbeiten an den Gehwegen kann laut Stadt ohne vollständige Sperrung der jeweiligen Fahrtrichtung erfolgen. Allerdings wird die Fahrbahnbreite etwa auf mittlerer Höhe der Linscheidbrücke zu gering sein, um den Verkehr in beide Richtungen gleichzeitig passieren zu lassen. Daher wird während der gesamten Bauzeit eine halbseitige Sperrung mit Baustellenampel eingerichtet.
Um Rückstaus insbesondere im Bereich des Kreisverkehrs zu vermeiden, erhält die Ampelanlage dort einen zusätzlichen Sensor. Dieser soll bei erhöhtem Verkehrsaufkommen in Richtung Innenstadt beziehungsweise Markaner dafür sorgen, dass der Verkehr rechtzeitig abfließen kann und der Kreisverkehr nicht blockiert wird.
Arbeiten voraussichtlich bis Ende Mai
Die Stadt rechnet damit, dass die Maßnahme spätestens bis zum 30. Mai abgeschlossen sein wird. Verkehrsbehinderungen sollen sich auf diesen Zeitraum beschränken. „Je nach Witterung kann es jedoch zu Anpassungen im Bauablauf kommen„, so Grundmann. Um Zeit zu sparen, sei deswegen vorgesehen, bei Bedarf zwischen den beiden Bauabschnitten zu wechseln. Sollte das Wetter nach dem Abfräsen des alten Gehwegs im ersten Abschnitt dauerhaft zu schlecht sein, könnte zunächst auch der gegenüberliegende Gehweg abgefräst werden. „Bei zu kalten oder nassen Bedingungen ist eine neue Oberflächenherstellung nicht möglich„, räumt er ein.
Mögliche Einschränkungen für Fußgänger
In diesem Fall müssten Fußgängerinnen und Fußgänger für einige Wochen mit Einschränkungen rechnen. Ein längerer Umweg über die Bahnhofstraße, die Bahnhofsunterführung und die Fußgängerbrücke zum Markaner wäre dann erforderlich. „Wir hoffen, dass diese zusätzliche Belastung vermieden werden kann und informieren vorsorglich über das mögliche Szenario“, sagt der Stadtsprecher.



