Menden. Die Sanierung der Kreissporthalle am Hönne-Berufskolleg in Menden steht kurz vor dem Abschluss. Ab Ende des Monats kann die Halle wieder genutzt werden.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden nach Angaben des Märkischen Kreises zuletzt auch die Tribünenelemente angepasst. Die Nutzung einzelner ausziehbarer Elemente verlangt künftig umsichtiges Handeln. Die Stadt Menden und die Nutzer sind informiert und eingewiesen worden. Das Problem bestand bereits vor der aktuellen Sanierung. Die neu angebrachte Prallschutzbekleidung macht ein angepasstes Handling erforderlich.
Mit der Wiederfreigabe der Kreissporthalle Menden kann der Sportbetrieb nach der umfangreichen Sanierung wieder aufgenommen werden. Der Märkische Kreis dankt allen Beteiligten – insbesondere der Schulleitung des Hönne-Berufskollegs sowie dem Handballverein SG Menden-Sauerland („Wölfe“).
In den vergangenen Wochen und Monaten standen die Ausbaugewerke im Fokus: Abgeschlossen sind nun die Putz-, Fliesen-, Bodenbelags-, Sanitär- und Malerarbeiten in den Nebenräumen. Der Einbau des neuen Sportbodens samt Prallschutz ist ebenso fertig. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen insgesamt rund 1,85 Millionen Euro.
Hintergrund zur Hallensanierung
Die Kreissporthalle des Hönne-Berufskollegs in Menden war im September 2024 wegen massiver Feuchtigkeitsschäden gesperrt worden. Nach intensiver Analyse entschied sich der Kreistag für eine wirtschaftliche Lösung: eine Abdichtung der Halle von innen. Im Zuge der Sanierung werden neben der Halle auch die Umkleiden, Duschen und der Fitnessraum vollständig erneuert.
Die Alternative einer aufwendigeren Außenabdichtung wurde aufgrund der erheblich höheren Kosten in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro und eines längeren Bauzeitraums im Kreistag verworfen. Ein kompletter Neubau der Halle war ebenfalls geprüft worden, wurde jedoch wegen geschätzter Kosten in Höhe von rund 13 Millionen Euro nicht weiterverfolgt.



