Werdohl. Ein junger Fahrer ist in der Nacht zu Dienstag, 13. Oktober, bei Werdohl von der Fahrbahn abgekommen und hat sich lebensgefährlich verletzt. Die Straße war stundenlang gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Ein 18-jähriger Lüdenscheider hat sich in der Nacht zu Dienstag auf der Bundesstraße 236 (B236) zwischen Werdohl und Altena überschlagen und dabei lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, das berichten Polizei und Feuerwehr.
Zeugen meldeten den Unfall um 0.30 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der 18-Jährige in Richtung Altena und kam kurz hinter dem Ortsausgang Werdohl in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Sein Audi überschlug sich. Nach Angaben der Polizei besitzt der junge Mann keine Fahrerlaubnis.
Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack
Die Feuerwehr Werdohl rückte mit zahlreichen Einsatzkräften in der Nacht aus. Um den verletzten Fahrer schonend zu befreien, schnitten sie eine große Öffnung in die Fahrzeugseite. Wegen der schweren Verletzungen forderte die Feuerwehr zusätzlich einen Rettungshubschrauber an. Der landete im Bereich des Hallenbades, den Landeplatz sicherten der Löschzug 2 Kleinhammer und die Löschgruppe Brüninghaus ab. Der Hubschrauber flog den 18-Jährigen in ein Krankenhaus.

Der Rettungshubschrauber Christoph Dortmund landete am Hallenbad. Foto: Feuerwehr Werdohl
Während der Rettung stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
Polizei sucht Zeugen – Bundesstraße voll gesperrt
Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Bundesstraße zwischen dem Höllmecker Weg und dem dortigen Viadukt vollständig bis in die Morgenstunden. Ein speziell geschultes Unfallaufnahmeteam aus Dortmund unterstützte die Beamten. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Wer den Unfall beobachtet hat, soll sich bei der Polizei unter (02392) 93990 melden.



