Menden. Schausteller der Mendener Pfingstkirmes haben einen Teil ihrer Erlöse für den guten Zweck gespendet. Kinder suchtkranker Eltern können sich über eine stattliche Summe freuen.
Dass viele Schaustellerfamilien ein großes Herz haben, haben die Familien Hirsch und Burghard auch bei der 300. Pfingstkirmes in Menden wieder bewiesen. Die diesjährige Spende der beiden Schaustellerfamilien geht an die Chamäleon-Gruppe der Caritas.
Seit mehr als 20 Jahren steht die historische Kirmesorgel der Schaustellerfamilie Hirsch auf jeder Mendener Pfingstkirmes. Das über 100 Jahre alte Geschäft spielt ausschließlich für den guten Zweck. Dieser wechselt in jedem Jahr mit der Vorgabe, dass das Geld Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt.
In Absprache mit Bürgermeisterin Manuela Schmidt wurde in diesem Jahr die „Chamäleon-Gruppe für Kinder aus sucht- und seelisch belasteten Familien“ der Caritas ausgewählt. Die Gruppe bietet Kindern ab acht Jahren Halt und Hilfe. Denn Sucht- und seelische Erkrankungen in der Familie gehören zu den Problemen, über die oft nicht gesprochen wird.
Schausteller runden Erlöse großzügig auf
Unabhängig von dem Betrag, den die Orgel wirklich während der Kirmes einspielt, rundet die Schaustellerfamilie Hirsch großzügig auf. In diesem Jahr sind so 1500 Euro zustande gekommen.
Neben der Orgel ist während der Kirmes aber auch eine Gondel des Riesenrades vor der Vincenz-Kirche für die Chamäleon-Gruppe gefahren. Betreiber Michael Burghard hatte eigens für die 300. Pfingstkirmes besondere Fahrchips im Angebot, deren Erlös die Spendensumme um weitere 500 Euro erhöht.
So kann sich die Gruppe der Caritas über eine Spende von 2000 Euro freuen



