Menden. Ein Jugendlicher soll in Menden versucht haben, auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Menden ein Feuer zu legen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Nach einem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf eine Unterkunft für Flüchtlinge in Menden hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Bereits am vergangenen Donnerstag, 22. Januar, soll ein Jugendlicher gegen 18 Uhr auf dem Gelände der Kommunalen Unterbringungseinrichtung (KUE) an der Franz-Kissing-Straße eine Flüssigkeit vor zwei dort befindlichen Wohncontainern verteilt und anschließend versucht haben, diese zu entzünden. Das berichten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Brandstiftung blieb erfolglos, woraufhin er mit einem Fahrrad flüchtete. Ein Zeuge beobachtet die Tat.
Da die Polizei ein politisches Motiv des Täters nicht ausschließt, hat der Staatsschutz der Hagener Polizei die Bearbeitung übernommen. Hinweise zu verdächtigen Personen werden unter 02331/986-2066 entgegengenommen.



