Hemer. 78 Meter lange Rotorblätter sollen durch Hemers Innenstadt zu dem neuen Windpark im Balver Wald gebracht werden. Im Stephanopeler Tal wird es so eng, dass ein Gebäude abgerissen wird.
Für den Bau neuer Windkraftanlagen im Balver Wald stehen Hemer ungewöhnliche Schwertransporte bevor. Rotorblätter mit einer Länge von 78 Metern sollen durch die Innenstadt und das Stephanopeler Tal zu den Baustellen gebracht werden. An einem besonders engen Punkt in Stephanopel wird dafür sogar ein Teil eines Hauses abgerissen, damit die Transporte passieren können.
Die drei Anlagen vom Typ Enercon E-160 entstehen zwar auf Balver Stadtgebiet, werden aber über Hemer erschlossen. Bereits jetzt rollen Betonmischer ins Tal, die Fundamente sind fertiggestellt. In den kommenden Monaten folgen Turmteile und später die größten Komponenten wie Maschinenhaus und Rotorblätter. Die Anlagen sollen ab Mitte 2026 Strom für rund 16.000 Haushalte liefern.
Mehr Informationen zu den spektakulären Transporte durchs Stephanopeler Tal und zu weiteren Windkraftprojekten in Hemer gibt es auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: Tal ist zu eng – für Windkraftanlagen-Transport wird Haus abgerissen.



