Altena-Evingsen/Hemer. Der Ausbau der Kreisstraße zwischen Altena-Evingsen, Hemer-Ihmert und Balve-Leveringhausen nimmt Fahrt auf. Ab dem 26. Oktober beginnen die Rodungsarbeiten für das Millionenprojekt. Autofahrer müssen sich auf Vollsperrungen und Umwege einstellen.
Aus dem schmalen, von Schlaglöchern geprägten Waldweg, der in Evingsen beginnt, und über Hemer-Ihmert nach Leveringhausen führt, soll eine moderne, zweispurige Straße werden. Dafür müssen entlang der rund 2,8 Kilometer langen Strecke zahlreiche Bäume gefällt werden. Wie der Märkische Kreis mitteilt, starten die Arbeiten in der Woche ab dem 26. Oktober.
Für Pendler hat das unmittelbare Folgen: Während der Rodungsarbeiten wird die Strecke abschnittsweise voll gesperrt. Betroffene Autofahrer müssen teilweise größere Umwege über Dahle (Kohlberg) oder durch das Hönnetal in Kauf nehmen. Konkrete Sperrzeiten stehen noch nicht fest.
Straßenbau soll 2028 beginnen
Der eigentliche Ausbau der künftigen K11n soll nach derzeitiger Planung 2028 starten und etwa zwei Jahre dauern. Die Kosten für das seit Jahrzehnten diskutierte Projekt sind inzwischen auf rund 18 Millionen Euro gestiegen. Noch 2015 war mit lediglich 7,8 Millionen Euro gerechnet worden.
Doch warum ist der Ausbau so aufwendig? Wie viele Bäume müssen weichen, und welche Veränderungen sind für die viel genutzte Verbindung geplant?
Alle Hintergründe zum Straßenbau, den geplanten Sperrungen und der Kostenentwicklung lesen Sie im ausführlichen Artikel in unserem Partner-Portal IKZ-online.de: Aus Schlagloch-Waldweg in Hemer wird 18-Millionen-Straße: Bäume werden gefällt



