Hemer. Spannung bis zum Ende beim Handball-Derby: Hemer und Menden liefern sich ein hitziges Duell vor 900 Zuschauern. Eine Mannschaft zeigte sich mit dem Remis zufriedener als die andere.
Das Regionalliga-Derby zwischen dem HTV Hemer und der SG Menden Sauerland Wölfe ist am Samstagabend vor 900 Zuschauern im Grohe-Forum mit einem 26:26-Unentschieden zu Ende gegangen. Beide Bürgermeister – Christian Schweitzer (Hemer) und Manuela Schmidt (Menden) – verfolgten das intensive Spiel, das zwar nicht mit spielerischem Glanz, aber mit Spannung bis zur letzten Sekunde überzeugte.
Besonders der HTV Hemer haderte mit dem Ergebnis. Trotz zwischenzeitlicher Führung und Überzahl in der Schlussphase fehlte am Ende der letzte Punch. Torhüter Wesley Umejiego zeigte eine starke Leistung, übte aber auch Selbstkritik. „Wir können stolz sein, aber nicht zufrieden“, sagte er nach Spielende. Die Schlussminuten zeigten die Schwächen im Angriffsspiel der Hemeraner, während Menden die sich bietenden Chancen clever nutzte.
Ein kurioses Gegentor ins leere HTV-Tor, vergebene Großchancen in der Schlussphase und ein spätes Ausgleichstor durch Fabio Runkel machten das emotionsgeladene Derby komplett. Einen ausführlichen Spielbericht mitsamt Fotostrecke gibt es auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: Handball-Derby zwischen Hemer und Menden bringt einen gefühlten Verlierer hervor.



