Märkischer Kreis. Immer mehr Asiatische Hornissen tauchen im Märkischen Kreis auf. Hornissen-Jäger setzen auf High-Tech. Warum Bürger von eigenen Eingriffen Abstand nehmen sollten.
Die Asiatische Hornisse breitet sich im Märkischen Kreis weiter aus. Neun Nester wurden bislang allein in Iserlohn registriert, sechs in Hemer. Auch in Menden (8) und Altena (6) gab es bereits einige Funde. Besonders Imker beobachten die Entwicklung mit Sorge: Die invasive Art jagt Honigbienen direkt vor ihren Stöcken. In Ihmert verlor eine Imkerin bereits vier Bienenvölker.
Michael Blum gehört zu den wenigen geschulten „Velutina-Huntern“ der Region. Zuletzt entfernte er Nester in Sümmern und an der Zeppelinstraße in Hemer. Dabei setzt er neben einem speziellen Schutzanzug auch auf Hightech: Gefangene Hornissen bekommen winzige Peilsender, die den Weg zum Nest verraten.

Bürger sollten Nester keinesfalls selbst entfernen, sondern Sichtungen melden. Wie gefährlich die Hornissen werden können, welche ungewöhnliche Methode bei der Suche hilft und wie NRW die Bekämpfung fördert, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Imker jagt Asiatische Hornisse – mit Sender und Schutzanzug.



