Altena/Märkischer Kreis. Erst „Luise“, dann „Manja“: Die beiden Tiefdruckgebiete haben in den vergangenen beiden Nächten für die ersten kräftigen Herbststürme gesorgt und der Feuerwehr zahlreiche wetterbedingte Einsätze beschert.
Während es für die Feuerwehr in Altena vergleichsweise wenig Einsätze gab, hatten insbesondere in den Nachbarstädten Lüdenscheid und Iserlohn die Einsatzkräfte jede Menge zu tun mit abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen, die Straßen und Wege blockierten, oder mit überschwemmten Straßen, weil die Gullyeinläufe verstopft waren.
In Altena musste die Feuerwehr am Samstag tagsüber vier Mal ausrücken: Am Giershagener Weg, am Halsknopf (Nette) und Auf dem Brink (Evingsen) blockierten Bäume die Straße. An der Hermann-Voss-Straße (Pragpaul) war die Fahrbahn überflutet und musste der Gully freigemacht werden. Alle Einsätze arbeitete die Besatzung der Feuerwache ab.
In der Nacht verzeichnete die Leitstelle keine Einsätze. Am Sonntagvormittag kam ein weiterer hinzu: Am Paulusweg (Rahmede) lag ein Baum über der Straße.
Ast durchschlägt Windschutzscheibe
Ganz anders in Iserlohn; dort waren Berufs- und Freiwillige Feuerwehr fortlaufend im Einsatz, auch noch am Sonntagvormittag.
In der Nacht zu Samstag (24. Oktober) traf in der Obergrüne ein großer Ast ein fahrendes Auto und durchschlug die Windschutzscheibe. Die Fahrerin blieb wie durch ein Wunder unverletzt.
In der Nacht zu Sonntag (25. Oktober) gab es zahlreiche weitere Einsätze in der Waldstadt, die teils zu Straßensperrungen führten, so in den Ortslagen Kesbern (Lohsiepen) und in Letmathe (Schälk/Grürmannsheide).
Einen ausführlichen Bericht über diese Sturmeinsätze lesen Sie auf unserem Partnerportal IKZ-Online unter „Ast kracht beim Sturmtief Luise durch Frontscheibe eines fahrenden Pkw“. (CMz)



