Altena. Ausgebucht in vier Minuten: Der Ferienzauber des städtischen Jugendzentrums in Altena ist bei Kindern wie Eltern gefragt. Das Team um Leiter Gerrit Standke sorgt in jeder Ferienwoche für ein vielseitiges Programm.
Zu einem echten „Dauerbrenner“ ist das Ferienprogramm für die Kinder in Altena geworden. Das Team des Jugendzentrums um Leiter Gerrit Standke sowie Renate und Dirk Goetz („Das Affentheater“ aus Solingen) schaffen es in jedem Jahr, die Kinder zu begeistern, mit viel Motivation, Aktionen und Improvisation – vor allem bei nicht so gutem Wetter.
„Dieses Jahr hat es, glaube ich, vier Minuten gedauert, dann waren fast alle Plätze für alle Wochen ausgebucht“, freut sich Gerrit Standke. In den Sommerferien kann er über die kompletten sechs Wochen Betreuung mit viel Spaß anbieten. Dabei kann jedes Kind, das einen der heiß begehrten 25 Plätze pro Woche ergattert hat, maximal drei Wochen am Stück dabei sein. Es sollen möglichst viele Kinder in den Genuss des Ferienzauber kommen.
Für die Magie sorgen dann eben Renate und Dirk Goetz, die Profis in Sachen pädagogisch wertvoller und phantasievoller Unterhaltung sind. Altena ist für sie ein guter Bekannter, sagt Dirk Goetz: „Das ist über die vielen Jahre schon irgendwie ein zweites Zuhause, man muss ja bedenken, dass wir hier quasi zwei Monate im Jahr leben und arbeiten.“ Denn auch in den Osterferien macht „Das Affentheater“ für die Kinder Programm, hat auch die nötige Ausstattung parat.
In jeder Woche wird diese Ausstattung teilweise durchgetauscht, um Abwechslung zu bieten, auch die Aktionen an sich wechseln. Hüpfburg, große Wasserrutschenanlage, Zirkus-Zubehör für Akrobatik und Zauberei oder die neuen Scheiben, auf die Plastik-Äxte und -Wurfsternen geschleudert werden können – um nur ein paar Highlights zu nennen.
Gelände auf dem Nettenscheid bietet ideale Voraussetzungen
Wenn schlechtes Wetter ist, werden die Mädchen und Jungs natürlich kreativ beschäftigt, aber auch bei gutem Wetter wird gebastelt, gemalt oder anderweitig kreativ betätigt: „Die Kinder sollen hier freidrehen, aber sie brauchen auch ihre Ruhephasen zum Runterkommen.“, weiß Gerrit Standke aus Erfahrung. „Nach solchen Schlecht-Wetter-Tagen weiß man auch, was man getan hat“, schmunzelt Dirk Goetz. „Die Energie muss ja irgendwo hin.“ Dann wird improvisiert und die Kids kommen ausgeglichen nach Hause. Gerrit Standke ergänzt: „Generell ist das hier oben auf dem Nettenscheid ideal. Wir haben genug Platz drinnen, wir haben dieses tolle Außengelände und nebenan direkt den Spiel- und den Bolzplatz. Besser geht’s doch gar nicht!“
Der JuZ-Leiter ist dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Goetz, für die Möglichkeit, das Bürgerzentrum Nettenscheid nutzen zu können, aber vor allem auch für die Unterstützung durch sein ehrenamtliches Betreuenden-Team, bestehend aus Altenaer Jugendlichen.



