Altena/Nachrodt-Wiblingwerde. Auf Autofahrer, die den Brachtenbecker Weg als wichtige Verbindung zwischen Altena und Wiblingwerde sowie als Weg zur A45 nutzen, kommt Anfang August eine Vollsperrung zu.
Einen Tag soll die Vollsperrung dauern, die am 4. August eingerichtet wird. „Der Hintergrund sind geologische Voruntersuchungen, die als Grundlage für die dringend notwendige Sanierung der Straße dienen“, erklärt Ursula Schöllnershans, Fachbereichsleiterin Bauen der Doppelgemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, die für den betroffenen Bereich des Brachtenbecker Wegs zuständig ist.
Der Handlungsbedarf ist groß. Der Brachtenbecker Weg zählt zu den stark frequentierten Straßen im Gemeindegebiet. Nach Angaben von Schöllnershans befindet sich der Unterbau in Teilbereichen jedoch in einem sehr schlechten Zustand. Das hat zur Folge, dass sich in der Fahrbahn Risse gebildet haben, die Asphaltschicht an den Rändern kippt und Leitplanken sich gen Abhang neigen. Mitschuld für diese Entwicklung könnte auch die Starkregenkatastrophe im Juli 2021 sein, so die Fachfrau. Ob die damaligen Wassermassen tatsächlich den Untergrund nachhaltig geschädigt haben, wird deswegen Bestandsteil der geologischen Untersuchungen sein.

Schon seit geraumer Zeit gilt in der Brachtenbeck wegen der erheblichen Straßenschäden Tempo 30. Foto: Ilka Kremer
Weil die Fahrbahn in einem schlechten Zustand ist: Tempo 30
Aus Gründen der Verkehrssicherheit gilt auf dem betroffenen Abschnitt bereits seit einiger Zeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. „Wir hoffen, dass die Schäden bis zur Sanierung nicht schneller schlimmer werden“, sagt Ursula Schöllnershans. Erst wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind, könne festgelegt werden, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den beschädigten Straßenunterbau dauerhaft zu sichern und den Brachtenbecker Weg instand zu setzen.



