Altena. Für eine Toniebox hat eine Mutter aus Altena Geld an einen mutmaßlich betrügerischen Verkäufer überwiesen. Doch das Produkt wurde nie verschickt. Nun ermittelt die Polizei.
Auf der Suche nach einer gebrauchten Toniebox und Zubehör ist eine Mutter aus Altena möglicherweise an Betrüger geraten. Laut Polizeibericht vom Freitag hatte sie ein Inserat in einem Online-Portal entdeckt und schrieb den Anbieter an. Er forderte eine Bezahlung per Echtzeit-Überweisung. Darauf ging die Altenaerin ein. Das Inserat wurde gelöscht, aber auf die Bitte um eine Sendungsnummer ging der Inserent nicht mehr ein und auch sonst kam keine Meldung mehr und kein Paket von ihm. Deshalb erstattete sie Anzeige.
Die Polizei rät bei Geschäften in den einschlägigen Online-Anzeigenmärkten, die von dem Betreiber angebotenen Bezahldienste zu nutzen. Dazu sollten sich Nutzer allerdings nur innerhalb ihres Kontos bewegen und keinesfalls auf übersandte Links oder QR-Codes reagieren. Bei der Nutzung von Bezahldiensten sollte die „Familie und Freunde“-Funktion auch tatsächlich nur für Freunde und Familie genutzt werden. Alternativ bleibt nur die Abholung mit Barzahlung als „sichere Bezahlmethode“.



