Altena. Bei Geschwindigkeitsmessungen auf der Ihmerter Straße in Altena-Evingsen haben die Ordnungskräfte am Dienstag wieder zahlreiche Tempoverstöße registriert. Ein Auto wurde sogar mit 64 Sachen durch die Tempo-30-Zone gesteuert.
Diese Person muss jetzt erstmal den Führerschein abgeben, die Beamten erteilten ein einmonatiges Fahrverbot. Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde weiter berichtet, wurden bei dieser Geschwindigkeitsmessung am Nachmittag insgesamt 220 Fahrzeuge erfasst. 28 Fahrerinnen und Fahrer mussten Verwarnungen zahlen. Auch bei anderen Messstellen im Märkischen Kreis, etwa in Menden und Hemer-Deilinghofen, zeigten sich deutliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Zu schnelles Fahren erhöht nachweislich das Unfallrisiko
Solche Verstöße sind keineswegs harmlos: Zu schnelles Fahren erhöht nachweislich das Risiko von Unfällen und verschärft im Fall eines Zusammenstoßes die Verletzungsfolgen für alle Beteiligten – von anderen Autofahrerinnen und Autofahrern über Radfahrende bis hin zu Fußgängerinnen und Fußgängern. Gerade in Ortsdurchfahrten und Wohngebieten sind niedrige Geschwindigkeiten entscheidend, um Menschenleben zu schützen.
Die Polizei appelliert daher weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Maßnahmen wie mobile Messstellen sollen nicht nur sanktionieren, sondern vor allem dazu beitragen, das Bewusstsein für sicheres Fahren zu schärfen – im Interesse der gesamten Bevölkerung.



