Altena. Die Freude am gemeinsamen Feiern und an einer besonderen Tradition treibt die Initiatoren René Bröcker und Katja Danninger an, in diesem Jahr wieder das Knut-Fest in Altena auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit einem engagierten Freundeskreis organisieren sie das Event rund um den Tannenbaum-Weitwurf. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen heimischen Sponsoren, die das Fest erst möglich machen.
Zum ersten Mal organisierten Bröcker, Danninger und Freunde das Knut-Fest im Januar 2024, und zwar im Park der Burg Holtzbrinck. Für 2025 fanden sich keine Sponsoren, und so konnte es trotz der sehr guten Resonanz nicht wieder aufgelegt werden. Jetzt ist das anders: „Wir haben Sponsoren gefunden“, verdeutlicht Bröcker. Und auch tatkräftige Unterstützer, denn der organisatorische Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Das Knut-Fest findet am Samstag, 17. Januar, ab 13 Uhr auf dem Bungernplatz statt. Die Platzwahl wurde bewusst getroffen, um matschige Untergründe zu vermeiden. Mitmachen kann jeder, der Freude daran hat, mal einen Weihnachtsbaum durch die Luft zu werfen.
„Es ist viel Arbeit“, sagt Bröker über den Aufwand, der hinter einem derartigen Event steckt. Insbesondere in den vergangenen Wochen hätten er und sein Team viel Zeit investiert. Und auch Nerven, denn die eine oder andere Absage hätten sie bereits einstecken müssen. Aber jetzt seien alle Essens- und Getränkestände organisiert, eine Bühne realisiert sowie ein Team aus rund 50 Helferinnen und Helfern zusammengestellt. Und nicht zu vergessen: „Die Weihnachtsbäume werden gestellt“. Bröcker bittet deswegen auch darum, keine eigenen Bäume mitzubringen.
Im Mittelpunkt des Festes steht natürlich der Tannenbaum-Weitwurf-Wettbewerb, der sich an der Knut-Tradition aus Schweden orientiert. Die Spielregeln bleiben wie beim ersten Fest: Konstümierte Einzelkämpfer sowie Gruppen mit bis zu fünf Personen in Kostümen sind ausdrücklich willkommen. „Der Spaß steht ja im Vordergrund“, sagt Bröcker. Zudem werde das beste Kostüm prämiert. Erwachsene zahlen eine Startgebühr von zwei Euro, Kinder einen Euro. Das Zuschauen ist kostenlos.

René Bröcker und Christine Zihn präsentieren zusammen mit Maskottchen Knuti die Backwaren, die extra für das Knut-Fest gebacken werden. Anschließend wurden die Test-Stücke probiert und für gut und lecker befunden. Foto: Kremer
Neben dem sportlichen Wettbewerb können sich noch kreative Aussteller am Knut-Fest beteiligen. Interessierte melden sich per E-Mail unter knut.fest.altena@t-online.de, müssen jedoch einen eigenen Pavillon sowie einen Tisch mitbringen.
Initiator René Bröker weiß, dass sich viele Altenaerinnen und Altenaer sowie Gäste von außerhalb bereits auf das Knut-Fest freuen. „Mancher trainiert sogar schon fleißig“, sagt er mit einem Schmunzeln. Und die Familie Zihn trainiert bereits in der Backstube. Denn die Bäckerei in Dahle will beim Knut-Fest eigens entwickelte Knut-Spezialitäten anbieten, darunter ein besonderes Brot, Tannenbaum-Stutenkerle sowie Zimtschnecken.



