Tolle Stimmung und tolles Wetter beim Knut-Fest auf dem Bungernplatz in Altena.
Fotos: Ilka Kremer/Wolzenburg
Altena. Ein tolles Knut-Fest ist am Samstag in Altena gefeiert worden. Bei bestem Wetter kamen viele Menschen zum Bungernplatz, die mit Begeisterung beim Weihnachtsbaum-Weitwurf mitmachten oder einfach nur zuschauten.
Ab 13 Uhr begann der sportliche Teil des Tages mit dem Tannenbaum-Weitwurf-Wettbewerb – ganz im Zeichen der schwedischen Knut-Tradition. Zuerst durften die Kinder auf die Wurfbahn, und mit viel Begeisterung, großem Einsatz und strahlenden Gesichtern warfen sie die Tannenbäume so weit sie konnten.
Danach waren die erwachsenen Werferinnen und Werfer an der Reihe: ob allein, in Kostümen oder als Team – das Publikum jubelte bei jedem Wurf und feuerte lautstark an. Die Stimmung war den ganzen Nachmittag über ausgelassen und von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt.
Ein wichtiger Faktor für den gelungenen Ablauf war das Organisationsteam: Alles war akribisch vorbereitet und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Die Werkfeuerwehr von VDM metals sorgte bei einsetzender Dämmerung mit kraftvollen Scheinwerfern für die perfekte Ausleuchtung des Veranstaltungsfeldes, sodass auch die späten Würfe sicher und gut sichtbar durchgeführt werden konnten.
Über den ganzen Nachmittag begleitete Hanno Grundmann als Moderator das Fest mit sicherem Gespür für Timing und Atmosphäre. Mit seiner charmanten und humorvollen Art führte er durch die Programmpunkte, kündigte Würfe an, erklärte Regeln und brachte immer wieder das Publikum zum Lachen.
Die Band Fun Cascade sorgte für Stimmung
Musikalisch setzte die Band Fun Cascade bereits am Nachmittag Akzente. Die beiden Musiker Ulrike Wagner und Thlako standen mit ihrer Performance auf der Bühne und bewiesen eindrucksvoll, dass sie ihr Handwerk verstehen – stimmgewaltig, abwechslungsreich und publikumsnah. Mit ihren Songs sorgten sie für einen lockeren Rahmen zwischen den sportlichen Wettkämpfen und am Abend für beste Stimmung.
Kulinarisch kam ebenfalls niemand zu kurz: für Essen und Getränke war reichlich gesorgt, und an den Ständen rund um den Platz konnten sich Besucher stärken, plaudern und den Tag genießen. Initiator Renè Bröcker, der das Event zusammen mit Katja Danninger mit viel Herzblut organisiert hatte, war sehr zufrieden. Die beiden danken ihrem Helfer-Team, den zahlreichen Sponsoren und natürlich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Zuschauern: „Ohne diese Menschen wäre das Knut-Fest nicht möglich“, so Bröcker.
Sebastian Brinker wirft weiter als Nico Koslowski
Und auch wenn bei der Veranstaltung der Spaß und das gemeinsame Erlebnis klar im Vordergrund standen, wurden am Ende selbstverständlich auch die besten Weiten ausgezeichnet. Insgesamt haben 217 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Weihnachtsbaum-Weitwurf-Wettkampf teilgenommen. In der Bambini-Gruppe der Kinder sicherte sich Maximilian Zenker mit starken 4,11 Metern den Sieg. In der Gruppe der Kinder war Florian Flusche mit 5, 47 Metern nicht zu schlagen und durfte sich ebenfalls über den ersten Platz freuen.
Bei den Frauen überzeugte Peggy Lippert, die mit einer Wurfweite von 6,10 Metern den Tagesbestwert erzielte. In der Männerwertung setzte sich Sebastian Brinker mit beeindruckenden 8,02 Metern durch. Titelverteidiger Nico Koslowski musste sich diesmal mit 7,19 Metern zufriedengeben.
Auch der Teamwettbewerb sorgte für viel Begeisterung: Hier gewann Kayser II den Weitwurf. Für einen zusätzlichen Höhepunkt sorgte die Kostümwertung – den Preis für die schönsten Kostüme sicherten sich die Waldtiere, die nicht nur sportlich, sondern auch optisch überzeugten. Und weil es so schön war, steht schon jetzt der Termin für das nächste Knut-Fest: Am 15. Januar 2028 wollen Bröcker, Danninger und das gesamt Team erneut das Weihnachtsbaum-Weitwurf-Event organisieren.














































