Lennetal/Iserlohn. Feuerwehreinheiten aus Iserlohn und Nachrodt-Wiblingwerde sind am Freitag (1. Mai) zur Mithilfe nach Werdohl alarmiert worden. Dort war gegen 18.30 Uhr in einem Steilhang ein größerer Waldbrand ausgebrochen.
Der böige Wind hatte die Ausbreitung des Feuers in dem Waldgelände zwischen Werdohl und Neuenrade begünstigt. Außerdem war das Terrain in einem Hang nicht einfach. Der Waldbrand hatte sich auf rund 3000 Quadratmeter ausgebreitet. In der Nacht waren zusammen bis zu 200 Einsatzkräfte in Werdohl zusammengezogen worden.
Aus Iserlohn gehörte das Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) der Löschgruppe Kesbern mit 3000 Litern Löschwasser an Bord zur überörtlichen Hilfe innerhalb der „Wasserversorgungkomponente“ des Märkischen Kreises. „Das Tanklöschfahrzeug ist nach Werdohl ausgerückt“, bestätigte Löschgruppenführer Felix Heuson am Freitagabend. Gegen 19.45 Uhr wurden die Kesberner alarmiert.
Von der Freiwilligen Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde ist die Drohneneinheit gegen 19.25 Uhr zu dem Waldbrand gerufen worden, um mit Bildern aus der Luft die Ausbreitung des Feuers und den Löscherfolg zu verfolgen.

Noch am späten Freitagabend stiegen dichte Rauchwolken aus dem Waldstück zwischen Werdohl und Neuenrade auf. Foto: Lucas Sellmann
Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nacht hinein. Bis Mitternacht galt das Feuer unter Kontrolle. Unter anderem setzte die Feuerwehr Kreisregner ein: Sie funktionieren wie Rasensprenger; mit ihnen lassen sich Flächen mit einem größeren Radius beständig bewässern. Offene Flammen hat es laut Auskunft der Feuerwehrleitstelle in der Nacht nicht mehr gegeben. Die Nachlöscharbeiten sollen am Samstagvormittag fortgesetzt werden.
Es war der zweite größere Waldbrandeinsatz in Werdohl innerhalb einer Woche. Bereits am Sonntag hatte es im Bereich Dösseln ein Feuer auf fast 2000 Quadratmetern gegeben. Auch in Altena oberhalb der Nette und in Iserlohn-Letmathe, dort im Naherholungsgebiet Dröschede, war es im Verlauf der Woche zu Waldbränden gekommen.



