Altena. Die Förderbedingungen für Wärmepumpen haben sich geändert, weitere Anpassungen sind geplant. Die Stadtwerke Altena empfehlen Hauseigentümern deshalb, geplante Investitionen in Heizung oder Photovoltaik frühzeitig zu prüfen.
Zum 21. Juli wurden die Förderbedingungen für klimafreundliche Heizungen angepasst. Während die Grundförderung von 30 Prozent bestehen bleibt, wurden andere Förderbestandteile bereits gekürzt oder gestrichen. „Die Förderbedingungen werden schrittweise noch weiter zurückgeführt“, sagt Dominik Steinkusz, Projektmanager Energiewende und Automatisierung bei den Stadtwerken Altena. Wer ohnehin einen Heizungstausch plane, sollte deshalb frühzeitig prüfen lassen, welche Möglichkeiten für das eigene Gebäude bestehen. Denn zwischen erster Beratung, Förderantrag und Installation könne einige Zeit vergehen.
Ob Wärmepumpen in Bestandsgebäuden wirtschaftlich eingesetzt werden können, müsse individuell geprüft werden. „Nicht jedes ältere Haus ist für eine Wärmepumpe ungeeignet. Umgekehrt passt aber auch nicht jede Anlage automatisch zu jedem Gebäude“, erklärt Steinkusz. Deshalb würden die Voraussetzungen vor Ort geprüft und darauf aufbauend passende Lösungen entwickelt.
Stadtwerke Altena will mehr sein als klassischer Eneregieversorger
Auch bei Photovoltaikanlagen könnten sich in den kommenden Jahren die Rahmenbedingungen ändern. Nach den Plänen der Bundesregierung soll die Einspeisevergütung langfristig zurückgehen. Dadurch werde der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms zunehmend wichtiger. Besonders interessant könne deshalb die Kombination aus Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wallbox und Wärmepumpe sein. Die Stadtwerke Altena übernehmen nach eigenen Angaben Beratung, Planung und Umssetzung.
„Wir entwickeln die Stadtwerke Altena gezielt zu einem modernen Energie- und Infrastrukturdienstleister weiter. Als kommunales Unternehmen wollen wir die Wärme- und Energiewende in Altena nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten“, sagt Stadtwerke-Chef Oliver Heimann. Sein Rat an Hauseigentümer: „Wer erst beim endgültigen Ausfall seiner alten Heizung mit der Planung beginnt, hat weniger Zeit und weniger Auswahlmöglichkeiten. Eine frühzeitige Prüfung schafft Klarheit – technisch, finanziell und mit Blick auf die Förderung.“



