Altena. Einem Mann aus Altena und einer Frau aus Nachrodt sind die Geldbörsen gestohlen worden. In einem Fall erbeuteten die Täter auch den Pin und konnten fette Beute machen.
Taschendiebe haben am Freitag und Samstag in einem Discounter an der Bahnhofstraße in Altena zugegriffen. Das berichtet die Polizei.
Am Freitag kaufte ein 74-jähriger Altenaer gegen 11 Uhr in dem Geschäft ein und verwahrte seine Geldbörse dabei in einer der Außentaschen seiner Jacke. An der Kasse stellte er fest, dass das Portemonnaie weg war. Während des Einkaufs war ihm nichts Verdächtiges aufgefallen.
Am Samstag trug eine 63-jährige Nachrodterin gegen 18.30 Uhr ihre Geldbörse ebenfalls in der Außentasche ihrer Jacke, während sie ihre Waren einsammelte. Sie bemerkte dabei allerdings zwei männliche Personen, die länger neben ihr hergegangen seien. Als sie sich plötzlich entfernten, stellte die Frau fest, dass ihr Portemonnaie weg war. Zehn Minuten später standen die Täter am Geldautomaten an der Sparkassen-Hauptstelle am Markaner und hoben mit der erbeuteten Bankkarte samt Pin eine hohe Geldsumme vom Konto der Frau ab.
Die Polizei warnt immer wieder vor Taschendieben, die oft in heimischen Discountern nach ihren meist älteren Opfern Ausschau halten. Deshalb sollten Wertsachen möglichst dicht am Körper getragen werden, zum Beispiel in Innentaschen von Jacken. Keinesfalls darf die Pin zusammen mit der Bankkarte ins Portemonnaie gesteckt werden. Oft haben die Opfer den Diebstahl ihrer Geldbörse nicht einmal bemerkt, während die Täter bereits am Geldautomaten stehen. Zu dem materiellen Schaden kommt für die Opfer ein enormer Aufwand, um Dokumente wie Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis, Kunden-, Kredit- oder Bankkarten neu zu beschaffen.
Bestohlene sollten abhanden gekommene Bankkarten sofort sperren lassen und sich umgehend bei der Polizei melden. Die nimmt nicht nur eine Anzeige auf, sondern veranlasst eine zusätzliche KUNO-Sperrung. Die kann den Einsatz gestohlener Bankkarten im Einzelhandel verhindern.



