Impressionen vom Adlerabend der Kompanie Freiheit sowie von den Kronenabenden in den einzelnen Kompanien der Freidrich-Wilhelms-Gesellschaft.
Altena. Mit dem traditionellen Adlergeleit der Kompanie Freiheit und den Kronenabenden der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft erlebten die Altenaer Schützen in dieser Woche die letzten Höhepunkte vor dem Beginn des Schützenfestes.
Die Kompanie Freiheit holte am Dienstagabend den Schützenadler aus seinem bisherigen Domizil bei der Buchhandlung Katerlöh ab. Von dort aus trat der hölzerne Vogel seine letzte Reise an. Gemäß der Tradition brachten die Schützen aus der Freiheit ihn zu seinem „Nest“ am Schießstand. Danach wurde auch dieser Abschnitt im Haus Lennestein gebührend gefeiert.
Parallel dazu fanden am Dienstag bereits erste Kronenabende in den einzelnen Kompanien statt. Die in den vergangenen Wochen gebundenen Kronen wurden feierlich zu den Vorstandsmitgliedern der Schützengesellschaft gebracht und an den Ehrenpforten aufgehängt.
So ließ Bürgermeister Guido Thal seine Krone nicht am privaten Wohnhaus anbringen, sondern am Rathaus. Dort können Besucher und Bürger sie während der Festtage bewundern. Auch Kai Finkernagel von der Kompanie Mühlendorf entschied sich für einen öffentlichkeitswirksamen Standort: Seine Krone schmückt nun die Lenneterrasse, die zum Lennekai gehört, und ist damit für zahlreiche Passanten sichtbar.
Für die Kompanie Freiheit war der Besuch bei ihrem Hauptmann Alexander Grass ein besonderer Moment. Er erhielt erstmals in seiner Funktion als Hauptmann eine Krone. Entsprechend groß war die Freude beim Empfang am Linscheider Bach.
Kronenabende teilweise auf zwei Tage verteilt
Teilweise wurden die Kronen in diesem Jahr an zwei Tagen verteilt. Die Kompanie Kelleramt brachte die Krone für Kompanieführer Uwe Kober bereits am Dienstag vorbei. Hintergrund waren die teilweise weiten Wege, denn einige Kronenempfänger wohnen in den Außenbezirken von Altena oder sogar in einer Nachbarstadt. So konnten alle Beteiligten den eigentlichen Kronenabend am Mittwoch dann gemeinsam im Generationentreff Knerling genießen. Auch die Kompanie Nette verteilte ihre Kronen aufgrund mehrerer Empfänger außerhalb des Stadtzentrums an zwei Tagen. Die Schützen aus der Nette feierten ihren Abschluss der Kränzebinderzeit auf Burg Altena.
Die Rahmeder Schützen trafen sich am Mittwoch zunächst bei ihrem Kompanieführer Heiko Schillo, um dann zur Firma Berg zu marschieren und von dort aus verschiedene Kronen zu ihren Empfängern zu bringen. Ihren Abschluss feierten sie mit Kind und Kegel im großen Saal im Lennestein.
Nach Adlergeleit und Kronenabenden freut sich jetzt die ganze Stadt auf das Schützenfest, das am Donnerstagabend (4. Juni) auf dem Bungernplatz mit Serenade und Großem Zapfenstreich seinen Auftakt hat.










































