Märkischer Kreis. Zum Jahreswechsel waren die Feuerwehren im Märkischen Kreis stark gefordert. Wie die Pressestelle des Märkischen Kreises mitteilt, wurden zwischen Silvester, 18 Uhr, und dem 1. Januar 2026, 10 Uhr, kreisweit insgesamt 56 Einsätze verzeichnet.
Einsatzschwerpunkte lagen insbesondere in Iserlohn mit 16 Einsätzen, gefolgt von Lüdenscheid (12) und Hemer (7). Darüber hinaus rückten die Feuerwehren auch in Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Menden, Schalksmühle, Meinerzhagen, Halver, Werdohl, Neuenrade und Balve aus. In vielen Fällen handelte es sich um Brände von Müllcontainern sowie kleinere Brände auf Balkonen und in Außenbereichen.
Neben Brandeinsätzen beschäftigten die Einsatzkräfte auch mehrere technische Hilfeleistungen. Dazu zählten unter anderem Einsätze wegen hilfloser Personen hinter verschlossenen Türen, eine ausgesperrte Person auf einem Dach sowie Tragehilfen für den Rettungsdienst. Insgesamt entfielen 47 Einsätze auf Brände und neun auf technische Hilfeleistungen. Vereinzelt unterstützten die Feuerwehren zudem den Rettungsdienst. Größere Schadenslagen oder verletzte Einsatzkräfte wurden nach Angaben der Pressestelle nicht gemeldet. Kreisweit waren rund 240 ehren- und hauptamtliche Feuerwehrangehörige im Einsatz und stellten sicher, dass alle Meldungen zügig abgearbeitet werden konnten.
„Zum Glück keine großen Unglücke“
Kreisbrandmeister Michael Kling zog eine insgesamt positive Bilanz: „Im Vergleich zu den Vorjahren war es eine durchschnittliche Einsatznacht. Zum Glück wurden wir vor großen Unglücken bewahrt. Feuerwehren, Kreisleitstelle, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und Polizei haben einmal mehr zum Jahreswechsel Hand in Hand gearbeitet. Das reibungslose Zusammenspiel war Grund dafür, dass wir auch in dieser einsatzreichen Silvesternacht schnell und effektiv helfen konnten.“



