Märkischer Kreis. Der Streit um die Finanzierung der Märkischen Kliniken hält an. Die Städte und Gemeinden fordern den Märkischen Kreis nun auf, eine Teilprivatisierung zu prüfen. Was sie damit erreichen wollen.
Im Konflikt um die Finanzierung der Märkischen Kliniken, zu denen das Klinikum Lüdenscheid und die Stadtklinik Werdohl gehören, rückt nun eine mögliche Teilprivatisierung in den Fokus. In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Kreishaushalt fordern alle 15 Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis, diese Möglichkeit ergebnisoffen und „ohne ideologische Vorfestlegungen“ zu prüfen.
In den Märkischen Kliniken sind Investitionen von 153 Millionen Euro bis 2033 vorgesehen, allein 54 Millionen bis 2026. Seit zwei Jahren versuchen die vier MK-Städte Hemer, Iserlohn, Menden und Plettenberg, die jeweils eigene Krankenhäuser haben, die Kosten für die Märkischen Kliniken aus der Kreisumlage auszuklammern.
Mehr Informationen zum Vorschlag der Städte und Gemeinden gibt es auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: Teilprivatisierung der Märkischen Kliniken soll geprüft werden.



