Märkischer Kreis. Im Zuge einer europaweiten Kontrollaktion hat die Polizei im Märkischen Kreis fast 1600 Fahrzeuge überprüft und zahlreiche Verstöße festgestellt. In fünf Städten wurden Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Mit umfassenden Kontrollen hat sich die Polizei im Märkischen Kreis in der vergangenen Woche an einer europaweiten Aktion gegen Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr beteiligt. Laut Pressemitteilung wurden kreisweit fast 1600 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt 40 Verkehrsteilnehmer mussten mit zur Blutprobe, weil der Verdacht bestand, dass sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen.
In Menden kontrollierten Beamte am Dienstag insgesamt 41 Fahrzeuge. 29 hiervon waren zu schnell unterwegs, elf davon so erheblich, dass sie angezeigt werden mussten. Der Schnellste fuhr mit 114 bei erlaubten 70 km/h in die Kontrollstelle. Hinzu kamen sechs kleinere Verstöße, zum Beispiel gegen Mitführpflichten. Erfreulich: Kein Verkehrsteilnehmer fuhr unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
Iserlohn: Fünf Blutproben und sechs Strafanzeigen
In Iserlohn sah das schon anders aus. Hier mussten – ebenfalls am Dienstag – insgesamt fünf Personen mit zur Blutprobe. Vier Mal, weil der Verdacht nahelag, dass sie unter Betäubungsmitteleinfluss fuhren. Einmal, weil der Fahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Danach ging es für die Betroffenen nur noch zu Fuß weiter. Neben den Alkohol- und Drogenverstößen ahndeten die Beamten weitere 20 Verstöße, darunter zum Beispiel die Nutzung von Handys am Steuer, nur ungenügend gesicherte Kinder oder weil ein Autofahrer Pfefferspray griffbereit mitführte. Hinzu kamen sechs Strafanzeigen unter anderem wegen steuerrechtlicher Verstöße, fehlender Fahrerlaubnisse oder dem Fahren ohne Versicherung.
Am Mittwoch waren die Beamten mit Schwerpunkt Werdohl und Neuenrade aktiv. Insgesamt 137 Fahrzeuge wurden kontrolliert. 46 Verstöße mussten insgesamt geahndet werden. In sieben Fällen verliefen Drogenvortests positiv und führten zu einer entsprechenden Blutprobe samt Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss. Ein Autofahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs.
Lüdenscheid: Zwei Fahrer ohne Führerschein und unter Drogenverdacht
Donnerstag erfolgte eine Kontrolle in Lüdenscheid. An diversen Kontrollstellen im Stadtgebiet gingen den Beamten schließlich zwei Personen ins Netz, die nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügten und zudem noch unter dem Einfluss von Drogen gestanden haben könnten. Auch hier erfolgten Blutproben. Hinzu kamen rund 20 weitere Verstöße, darunter fehlende Sicherheitsgurte, Geschwindigkeitsverstöße oder technische Mängel an Fahrzeugen.



