Märkischer Kreis. Wegen der erhöhten Gefahrenlage auf den Straßen durch die A45-Sperrung hatte der Märkische Kreis mehr Polizisten erhalten. Ein Teil der zusätzlichen Stellen bleibt auch jetzt erhalten. Das sind die Gründe.
Von den 14 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten, die zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Sperrung der Rahmedetalbrücke aktuell noch Dienst im Kreis versehen, bleiben der Polizei des Märkischen Kreises auch nach der erfolgten Wiedereröffnung der Brücke sechs Stellen erhalten.
Im Zuge des landesweiten Nachersatzverfahrens hatte das Innenministerium am im September 2023 eine belastungsbezogene Aufstockung der Planstellen vorgenommen. Dies geschah vor dem Hintergrund der in und rund um Lüdenscheid stark gestiegenen Einsatz- und Verkehrsbelastung. Nun ist die Autobahn zwar wieder frei, Landrat Ralf Schwarzkopf und Polizeioberrat Guido Bloch als oberster Verkehrspolizist sorgen sich aber darum, dass das Einsatzaufkommen hoch bleibt. Denn aufgrund des verlegten Autobahnverkehrs haben die Bundes- und Landstraßen enorme Schäden davongetragen. Bloch: „Der Druck auf den Straßen wird uns trotz intakter Brücke erhalten bleiben. Nach den uns vorliegenden Informationen rechnen wir im kommenden Jahr nach jetzigem Stand mit acht Vollsperrungen wichtiger Streckenabschnitte im Kreis. Wir müssen zum Beispiel befürchten, dass die von Baustellen geplagten Verkehrsteilnehmer sich verbotene Schleichwege suchen oder die verlorene Zeit durch Geschwindigkeit wieder aufholen wollen. Das werden wir mit Blick auf die Verkehrssicherheit im Auge behalten.“
Landrat Ralf Schwarzkopf: „Ich freue mich über die Unterstützung aus Düsseldorf. Der Innenminister sendet damit ein wichtiges Zeichen in unsere leidgeplagte Region.“ Die Beamtinnen und Beamten sollen gezielt im Verkehrssektor zum Einsatz kommen.



