Altena. Die Fußballspieler von FC Eintracht Rheine waren gerade mit einem Bus auf den Weg zum Oberliga-Westfalen-Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn in Siegen. Doch die Fahrt endete in Altena-Rosmart aufgrund eines Brandes des Mannschaftsbusses.

Zeugen, die hinter dem Bus den Hemecker Weg hoch gefahren sind, bemerkten bereits weißen Qualm, der immer stärker wurde. Kurz vor dem Kreisverkehr, noch auf Altenaer Stadtgebiet, schlugen Flammen aus dem Heck des Bus. Die Spieler, Trainer und Betreuer sowie der Busfahrer konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und blieben unverletzt.


Die Feuerwehr Lüdenscheid wurde zum Hemecker Weg alarmiert. Im nahegelegenen Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum in Rosmart ging zur gleichen Zeit ein Truppführer-Lehrgang zu Ende. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Iserlohn war gerade auf dem Heimweg und hörte über Funk die Alarmierung und sah die Rauchwolke.  Kurzerhand fuhren die Iserlohner zur Einsatzstelle und begannen mit den ersten Löschmaßnahmen.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Lüdenscheid konnte das Ausbrennen des Fahrzeuges verhindert werden. Die Feuerwehr Altena wurde zur Beseitigung der Ölspur alarmiert, die der Bus verursacht hatte. Da diese aber bereits von der Rahmedestraße an ausging und sich bis Rosmart zog, wurde wegen der Länge der Strecke ein Fachunternehmen mit der Beseitigung der Ölspur beauftragt. Der Hemecker Weg, eine wichtige A45-Umleitungsstrecke, war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

Die Spieler des FC Eintracht Rheine nahmen ihren Zwangsstop gelassen auf. Mit einem Ersatzfahrzeug soll die Fahrt in Richtung Siegen fortgesetzt werden. „Wir waren jetzt schon zwei Stunden unterwegs, und wenn wir nicht heute spielen, dann müssten wir unter der Woche nochmal die dreistündige Fahrt antreten,“ so ein Spieler gegenüber Lokalstimme.

 

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