Altena. Mit rund fünf Litern Wasser war der Schwelbrand gelöscht: In der Nette verhinderte die Feuerwehr am Donnerstag (16. September) einen Küchenbrand.

Als die Feuerwehr an einem Wohnhaus in Höhe des Kinos in der Nette eintraf, qualmte es in der Küche einer Wohnung hinter einer Wandverkleidung hervor. Über eine Wärmebildkamera konnte die Feuerwehr lokalisieren, woher der Rauch kam: Mit Atemschutz ausgerüstet entfernte ein Trupp die Wandverkleidung und legte dabei eine Unterputzdose der Elektrik der Wohnung frei: Dort hatte sich ein Schwelbrand entwickelt.

„Mit fünf Litern Wasser war der Schwelbrand gelöscht”, zog Feuerwehrsprecher Patrick Slatosch anschließend Bilanz. Als weitere Maßnahme schaltete die Feuerwehr den Strom ab, bevor die Bewohner in das Haus zurückkehren konnten.

Der Einsatz dauerte laut Feuerwehr rund 45 Minuten und begann gegen 14.15 Uhr. Zur hauptamtlichen Feuerwache hatte Sirenenalarm auch die Schnelleinsatzgruppe und den Löschzug I (Stadtmitte) der Freiwilligen Feuerwehr  in den Einsatz gerufen — insgesamt 20 Einsatzkräfte.

Während des Einsatzes war die Nettestraße zeitweise voll gesperrt; ein Teil des Verkehrs wurde durch die enge Kronenstraße hinter dem Einsatzort entlang geführt. Dennoch bildete sich ein Stau in der Nette. (CMz)

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