Altena. Ist man bislang von einer 14-tägigen Vollsperrung der Lüdenscheider Straße in Altena ausgegangen, teilt Straßen NRW heute in einer Pressemitteilung mit, dass es zwei Vollsperrungen zur Sanierung der Lärmschutzwand geben muss.  Das Datum für die erste Vollsperrung steht jetzt fest. 

Die Pressemitteilung von Straßen NRW im Wortlaut:

Vom 27. September bis zum 11. Oktober wird die Lüdenscheider Straße (L530) in Altena voll gesperrt. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen wird in diesem Zeitraum eine Sperrpause der Deutschen Bahn AG nutzen, um die schadhaften Lärmschutzelemente der Stützwand zwischen der L530 und der Ruhr-Sieg-Bahnstrecke auszubauen. Betroffen ist der Bereich zwischen der Einmündung von der B236 bis zur Einmündung der Südstraße, wo ein Mobilkran auf der gesamten Straßenbreite zum Einsatz kommt und weshalb eine Vollsperrung notwendig ist. Die Umleitungsstrecke erfolgt über Werdohl, die aktuell wegen der Hochwasserschäden noch vollgesperrte B236 wird zu Beginn der Bauarbeiten halbseitig mit einer Ampelregelung befahrbar sein. Rettungsdienstfahrzeuge dürfen die Vollsperrung über die Steinerne Brücke umfahren. Dafür wird ab dem 21. September der ehemalige Bahnübergang reaktiviert.

Hintergrund

Im Rahmen einer Sonderprüfung wurden an der Lärmschutzwand Mängel festgestellt, so dass zunächst eine unmittelbare Notsicherung erfolgt ist. Doch die Lärmschutzelemente müssen vollständig erneuert werden. Da die Montage- und Demontagearbeiten räumlich sehr nah an der Bahntrasse stattfinden, reicht nicht nur eine Straßensperrung – auch die Bahnlinie muss in dem Bereich gesperrt werden. Straßen.NRW nutzt dafür eine bereits festgelegte Sperrpause der Deutschen Bahn AG.

Aufgrund der verkehrlichen Einschränkungen infolge der Hochwasserschäden im Bereich Altena wird bei der zweiwöchigen Vollsperrung der L530 zunächst nur eine Demontage der Lärmschutzelemente durchgeführt. Für die Einbauarbeiten wird nochmal ein neues Zeitfenster notwendig sein, das aktuell noch nicht feststeht.

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