Altena. Der Einsatzstab der Feuerwehr Altena wendet sich mit einem dringenden Appell an die Einwohnerinnen und Einwohner der Burgstadt: „Bitte bleiben Sie heute Morgen zu Hause!”

Zwar hat der Regen gestern Abend aufgehört und die Nacht zu Donnerstag (15. Juli) verlief trocken — dennoch sind etliche Straßen im Stadtgebiet, darunter auch Hauptverkehrswege, weiterhin nicht passierbar: Wenn auch die Wassermassen zurückgehen — es bleiben Felsbrocken, Steine, Geröll, Äste, Unrat und teils zentimeterhoch zäher Schlamm zurück.

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Besonders gefährlich: Stellenweise sind die Gullydeckel entfernt, damit das Wasser besser abfließen kann — die Schachteinläufe sind also offen.

Die Abriegelung der Burgstadt auf den Hauptzufahrtsstraßen, die am Mittwochnachmittag (14. Juli) in Kraft gesetzt wurde, gilt zudem weiterhin. Außerdem sind auch fast alle Nachbarstädte Altenas von den sintflutartigen Regenfällen und Überflutungen oder Erdrutschen betroffen; auch dort sind etliche Straßen und Wege gesperrt.

Damit die Feuerwehr die Aufräumarbeiten weiter fortsetzen kann und auch Rettungsdienst und Notarzt schnell im Notfall ihr Ziel erreichen, soll ein Verkehrschaos in Altena unbedingt vermieden werden.

Wer nicht also nicht unbedingt raus oder zur Arbeit muss, solle bitte zu Hause bleiben, lautet der Aufruf von Stadtbrandinspektor Alexander Grass.

Zumal auch die Busverbindungen im Innenstadtbereich weiterhin ausfallen; die Bahnstrecke weiterhin gesperrt bleibt: Das Ausweichen auf öffentliche Verkehrsmittel klappt also auch längst nicht überall in der Burgstadt. (CMz)

Blick auf die Linscheidstraße in Richtung Markaner: kein Durchkommen. Foto: Carsten Menzel

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