Nachrodt-Wiblingwerde.  Bewohner eines Hauses am Höchsten in Wiblingwerde haben in der Nacht zu Donnerstag (28. Januar) gegen 1.35 Uhr einen Kaminbrand in ihrem Haus bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Diese rückte mit dem Löschzug Wiblingwerde, der Drehleiter aus Altena und Drehleitermaschinisten aus Nachrodt sowie einem Rettungstransportwagen zur Einsatzstelle aus. Dichter Nebel im Höhendorf mit Sichtweiten stellenweise unter 50 Meter erschwerte die Anfahrt der Einsatzkräfte.

Vor Ort hatten alle Bewohner bereits das Haus unverletzt verlassen, so dass die Feuerwehr direkt mit den Löscharbeiten beginnen konnte. Bei einem Kaminbrand wird aber kein Wasser eingesetzt, denn aus einem Liter Wasser würden ca. 1700 Liter Wasserdampf. Der plötzliche Wasserdampf hätte im Kamin keinen Platz zum entweichen und könnte den Kamin regelrecht zur Explosion bringen.

Deshalb setzt die Feuerwehr mithilfe einer Drehleiter von oben Schornsteinfegerwerkzeug ein und fegt den Kamin. Dadurch lösen sich eventuelle Glutnester und die Feuerwehr kann diese durch eine Öffnung unten aus dem Kamin herausholen und außerhalb des Gebäudes ablöschen. Die Feuerwehr hat die Temperatur am Kamin mit einer Wärmebildkamera gemessen. Der Einsatz für die Feuerwehr war nach gut zwei Stunden beendet und ein hinzugerufener Schornsteinfeger kontrollierte im Anschluss den Kamin.

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